G.A.M.E. nimmt Novellierung des Jugendschutzgesetzes positiv auf

(PresseBox) ( Berlin, )
Der Bundesverband der Computerspielindustrie (G.A.M.E) sieht in der angekündigten Novellierung des Jugendschutzgesetzes einen wichtigen Baustein für einen rechtssichern Jugendschutz im Bereich der Online-Spiele.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) hatte am Freitag angekündigt, dass eine Novellierung des Jugendschutzgesetzes geplant ist. Insbesondere sollen Anbieter von Online-Spielen und - Filmen dadurch die Möglichkeit erhalten, ihre Inhalte freiwillig von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) einschätzen zu lassen. Wer seine Titel der Altersempfehlung der USK entsprechend zusätzlich für ein anerkanntes Jugendschutzprogramm technisch markiert (taggt), ist vor nachträglicher Indizierung weitest gehend geschützt. Die Alterskennzeichen der USK werden von den Vertretern der Obersten Landesjugendbehörden ohne Einflussnahme durch die Industrie vergeben.

"Moderne Unterhaltungsmedien wie Computer- und Videospiele erfordern auch einen modernen Kinder- und Jugendschutz," so Thomas Friedmann, Vorstandsvorsitzender des G.A.M.E., "Wichtig ist, dass Eltern auch ohne allzu große eigene Erfahrungen mit neuen Medien zuverlässig einschätzen können, welche Inhalte für Ihre Kinder geeignet sind und welche nicht. Das gilt für Offline und Online gleichermaßen."

"Wir begrüßen den Ansatz des BMFSJ "führt Claas Oehler, Geschäftsführer (Ressort: Recht) des G.A.M.E aus. "Bereits im Rahmen des Dialog Internet haben wir darauf hingewiesen, dass eine auf Freiwilligkeit basierende Altersklassifizierung von Online-Spielen ein wichtiger Schritt für den Deutschen Jugendschutz sein könnte: Mehr Sicherheit für Anbieter, die ihre Inhalte kennzeichnen lassen; eine zuverlässige Richtschnur für Eltern, die ihre Kinder verantwortungsvoll und altersgerecht an Online-Medien heranführen wollen. Mittelfristig wünschen sich viele Anbieter dabei eine global einheitliche und rechtssichere Lösung."

Die geplante Novellierung basiert nach Aussage des BMFSJ auf den Ergebnissen der Initiative "Dialog Internet", in dessen Rahmen sich G.A.M.E. als Sprecher der Arbeitsgruppe "Verbraucher- und Datenschutz" engagierte.
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