Digitalkameras auf dem Weg zum Massenmarkt

Entwicklung gleicht sich der klassischen Fotografie an

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Der Boom bei digitalen Kameras hält an, 4,9 Millionen wurden im Jahr 2003 verkauft, im laufenden Jahr dürften es im deutschen Markt nahezu sieben Millionen sein, der Massenmarkt ist erreicht. Doch Digitalkamera ist nicht gleich Digitalkamera – eine Untersuchung des Arbeitskreises Digitale Fotografie (adf) zeigt, dass bei den meisten Nutzern die Bildqualität im Vordergrund steht. Hohe Bildqualität ist allerdings nicht gleichbedeutend mit hoher Anzahl der Pixel. Für gute Bildqualität sorgt das Zusammenspiel einer Reihe von Faktoren, hierzu gehören Objektiv, Bildsensor und die eingebaute Software.

Digitale Spiegelreflex- und All-In-One Modelle

Digitale Spiegelreflexkameras werden langsam für größere Käuferschichten erschwinglich. Der Markt hat sich in diesem Segment im ersten Halbjahr 2004 etwa verdreifacht, bewegt sich allerdings im Vergleich zu Kompaktkameras auf deutlich niedrigerem Niveau. Die Entwicklung im Analogkamera-Markt hat gezeigt, dass sich viele für einfachere Kameras entscheiden: Sucherkameras machen heute den Löwenanteil aus, echte Spiegelreflexkameras sind eher etwas für Spezialisten. Stärker dürften sich allerdings Digitalkameras mit Spiegelreflex-Merkmalen durchsetzen, die auch als All-In-One Kameras bezeichnet werden. Sie bieten umfangreiche fotografische Optionen, mit dem Vorteil, dass man das Objektiv nicht wechseln muss, um in den Genuss unterschiedlicher Brennweiten zu kommen. Dies macht das Handling einfacher, und die Kamera-Ausrüstung kleiner. Das Zoomobjektiv dieser Kameras ist zudem genau für den Bildsensor berechnet, was eine maximale Bildqualität sicherstellt.

Breitgefächtertes Angebot - Fotohandys kommen dazu

Digitalfotografen der ersten Generation waren meist Profis oder zumindest Technikinteressierte – heute greifen die meisten Foto-Anfänger zu einem digitalen Kameramodell – wie bei den Film-Kameras gibt es ein breites Angebot für alle Interessen und Bedürfnisse. Auch die neuen Handys haben heute meist eine eingebaute Kamera, und die Bildqualität wird mit jeder neuen Handy- Generation besser. Ein Handy trägt man fast immer bei sich – bald wird jeder die Kamera immer dabei haben. Es wird mehr fotografiert, denn je. Es ist anzunehmen, dass Handys mit Fotofunktion zumindest teilweise die Einstiegspreisklasse bei Digitalkameras ersetzen werden.

Reserven bei Geschwindigkeit und Stromverbrauch

Was künftige Entwicklungen bei Digitalkameras betrifft, stehen – ergänzend zur Bildqualität - zwei Dinge besonders im Fokus: die Geschwindigkeit und der Stromverbrauch. Obwohl heute bereits ein sehr hohes Niveau erreicht ist, wird es in dieser Hinsicht künftig noch weitere Verbesserungen geben.

Kamerabedienung wie zuvor – Neu sind die Wege zum Bild

Besonders wichtig sind die Wege zum Abzug auf Papier: Hier gibt es die größten Veränderungen. Wer Spaß am kreativen Bild hat, nutzt den eigenen Printer für die Ausgabe. Wer seine Fotos schnell und unkompliziert haben möchte, geht wie gewohnt zum Händler. Derzeit bietet etwa jeder dritte Händler digitalen Bilderservice, das Netz der Annahmestellen für Digitalfotos wächst rasant. Rund zwei Milliarden Prints von digitalen Daten werden 2004 in Deutschland erstellt, zwei Drittel davon im Handel.
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