Logistik-Projektarbeit mit der Deutschen Post AG, Niederlassung Philatelie, in Weiden

(PresseBox) ( Amberg, )
Im Sommersemester 2006 wurde unter Leitung durch Prof. Dr.-Ing. Günter Kummetsteiner in der Vertiefungsrichtung "Integrierte Logistiksysteme" des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule in Weiden die Durchführung einer Projektarbeit angeboten. Aufgabenstellung war die Analyse und Optimierung innerbetrieblicher Materialfluss-Prozesse. Hierzu konnte die Deutsche Post AG, Niederlassung Philatelie, als Kooperationspartner gewonnen werden, die am Standort Weiden seit 2002 ein hochmodernes Logistikzentrum zum Versand von Postwertzeichen und zugehörigen Sammlerartikeln betreibt. In diesem Logistikzentrum sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt, und es werden im Durchschnitt täglich ca. 30 000 Sendungen weltweit ausgeliefert.

Zwei Studenten-Teams erfassten zunächst die Abläufe und Kennzahlen der beiden Prozesse Wareneingang und Kommissionierung vor Ort, und dokumentierten diese mit Flussdiagrammen, Erläuterungstexten und Fotos bzw. Videoclips. Die Darstellung erkannter Optimierungsansätze schloss die Analyse-Phase ab. In der Optimierungsphase wurden durch die Studierenden für priorisierte Ansatzpunkte konkrete Lösungen ausgearbeitet, und sowohl funktional als auch bezüglich der Wirtschaftlichkeit bewertet. Die Bandbreite der Verbesserungsansätze reichte von einfachen Erweiterungen der relevanten Software über Anpassungen der Fördertechnik bis hin zur Optimierung der Arbeitsplatz-Ergonomie.

Bei der Abschlusspräsentation in der Niederlassung Philatelie wurden die Konzepte dann vorgestellt. Die Resonanz war äußerst positiv: Seitens des für die Logistik verantwortlichen Abteilungsleiters Produktion der Niederlassung Philatelie, Harald Kraus, wurde das Niveau der studentischen Arbeit als sehr hoch eingestuft. Kraus sprach von einer "typischen win-win-Situation": die Projektarbeit hatte einen Nutzeneffekt sowohl für die Studierenden durch das reale Projektumfeld als auch für die Deutsche Post AG durch die Verbesserungsvorschläge. Der Niederlassungsleiter Philatelie, Stefan Friedl, verwies darüber hinaus auf ein Feedback zur Umsetzung der erarbeiteten Ergebnisse.
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