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Ericsson realisiert Millionen Verbindungen pro Mobilfunkzelle fürs Internet der Dinge

(PresseBox) (Düsseldorf, )
Technische Innovationen fürs Internet der Dinge ermöglichen Millionen von Verbindungen pro Mobilfunkzelle und ebnen den Weg für neue Anwendungen
Software-Upgrade für LTE-Mobilfunknetze ermöglicht eine flexible Implementierung, sorgt für niedrige Gesamtbetriebskosten sowie hohe Zuverlässigkeit und Sicherheit
Präsentation der Lösungen auf der Consumer Electronics Show (CES), die vom 6. bis zum 9. Januar 2016 in Las Vegas, USA, stattfindet


Ericsson hat das erste vollständige Angebot der ITK-Branche für das mobile Internet der Dinge eingeführt. Basis dieser Lösung sind sogenannte Low-Power-Wide-Area (LPWA)-Technologien, die speziell für Machine-to-Machine-Anwendungen (M2M) konzipiert wurden und lange Gerätebetriebszeiten mit Batterien ermöglichen.

Diese Funktionalitäten sind Bestandteil der neuen Ericsson Networks Software 17A, mit der sich Millionen von Verbindungen pro Funkzelle realisieren lassen. Die neue Software-Version führt die neue Technologie Narrowband-Internet of Things (NB-IoT) in bestehende LTE-Netzinfrastrukturen ein. Diese Technik ermöglicht die schnelle Einführung einer sicheren und zuverlässigen Vernetzung bei niedrigen Gesamtbetriebskosten. Außerdem bietet die Software neue Stromsparfunktion für NB-IoT und LTE Machine-type Communication (LTE-M), die Batterielaufzeiten von über zehn Jahren für die eingesetzten Geräte ermöglichen.

NB-IoT, LTE-M und das bereits eingeführte Extended Coverage GSM (EC-GSM) ergänzen einander und erfüllen die gesamte Anforderungsvielfalt, die für die verschiedensten Einsatzszenarien beim Internet der Dinge bestehen. Gleichzeitig werden die Kapazitäten vorhandener Netze optimal ausgenutzt.

Laut dem neuesten Mobility Report von Ericsson werden bis zum Jahr 2021 bereits drei Viertel der Weltbevölkerung über LTE-Netze versorgt sein. LTE eignet sich bereits heute in besonderem Maße für Anwendungen, die eine hohe Netzkapazität und geringe Latenzzeiten benötigen. Die Verbesserungen bei der Energieeffizienz und den Betriebskosten, die NB-IoT und LTE-M mit sich bringen, werden eine noch größere Vielfalt von mobilen Anwendungen ermöglichen.

Der EC-GSM-Technologiestandard unterstützt IoT-Anwendungen in allen GSM-Netzen. LTE-M ermöglicht eine Vielzahl weiterer leistungsfähiger IoT-Funktionalitäten, etwa standortbasierte Tracking-Dienste und medizinische Anwendungen für eine kontinuierliche Blutdrucküberwachung. Die neu definierte Kategorie NB-IoT erlaubt Anwendungen im Ultra Low End-Bereich, wozu zum Beispiel die funkbasierte Zählerablesung und Sensorkontrolle zählen. Dabei übersteigen die Kosten- und Reichweitenvorteile noch die Leistungen, die mit LTE-M erreicht werden können.

NB-IoT zeichnet sich durch eine besonders große Vielfalt von flexibelsten Einsatzmöglichkeiten in LTE-Netzen aus. Die Technologie nutzt einen speziellen Träger (200 kHz) der innerhalb der Übertragungsbänder genutzt werden kann, entweder im Schutzband oder als eigenständiger Träger. Jeder NB-IoT-Träger besitzt das Potential, bis zu 200.000 Verbindungen zu unterstützen. Diese Zahl lässt sich bei Bedarf sehr einfach steigern, indem weitere Träger hinzugefügt werden, die die Nutzung von Millionen IoT-Verbindungen pro Zelle ermöglichen.

Diese neuen Technologien führen zu weiter reduzierten Gerätekosten. Sie ermöglichen gleichzeitig eine Verlängerung von Batterielaufzeiten auf mehr als zehn Jahre und erhöhen die Funkreichweiten. So steigt etwa bei NB-IoT der Leistungsvorteil im Vergleich zu aktuellen Lösungen um 20 dB.

Bereits heute existiert mit dem Mobilfunk ein weltumfassendes Netz für das Internet der Dinge und die neuen Standardisierungen sorgen für Optimierungen, mit denen sich Milliarden von Verbindungen realisieren lassen. Da als Grundlage dieselbe Funktechnologie genutzt wird, sinken der Aufwand beim Betriebs- und Störungsmanagement sowie die Komplexität. Mobilfunklösungen eignen sich besonders gut für das Internet der Dinge, da sie deutliche Vorteile hinsichtlich globaler Reichweite, Dienstegüte, Sicherheit, Skalierbakeit und bei den Gesamtbetriebskosten bieten.

Der Mobilfunk für das Internet der Dinge entwickelt sich durch Techniken wie NB-IoT und LTE-M stetig weiter. So bieten sie etwa Stromspar-Features wie Extended Long DRX für verlängerte Batterielaufzeiten. Zudem ermöglicht NB-IoT eine neue Kategorie für besonders preisgünstige Geräte im Masseneinsatz sowie das Extended Coverage-Feature, das die Netzabdeckung verbessert. Auch diese Funktionalitäten gehören zur Ericsson Network Software 17A, die im Laufe des 4. Quartals 2016 kommerziell verfügbar sein wird:

- „Extended Long DRX" ermöglicht eine Batterielaufzeit von mehr als zehn Jahren und stellt so die Erreichbarkeit in Downlinkrichtung sicher, die vor allem bei der Prozessüberwachung und -steuerung von industriellen Anlagen oder bei der Heimautomatisierung erforderlich ist.

- „Extended Coverage for NB-IoT " führt zu einer bis zu siebenmal besseren Netzversorgung von abgelegenen Regionen und von Bereichen innerhalb von Gebäuden, etwa für die Fahrzeugortung in Tiefgaragen oder die Anbindung intelligenter Stromzähler in Kellergeschossen. Grund ist die bis zu 20 dB bessere Versorgung von NB-IoT-Endgeräten.

Netzbetreiber werden 2016 die bereits begonnenen Versuche mit LPWA-Lösungen fortsetzen und sich dabei auf Tests von IoT-Anwendungen in Live-Netzen konzentrieren. Ericsson wird Demos von entsprechenden IoT-Lösungen auf der Consumer Electronics Show (CES) zeigen, die vom 6. bis zum 9. Januar 2016 in Las Vegas stattfindet. Zu den Anwendungsbeispielen gehören vernetzte Motorroller beziehungsweise Motorräder, intelligente Stromzähler und das Management von Stromnetzen, die Kontrolle der Wasserqualität, der IoT-Einsatz in der Landwirtschaft und sogenannte Wearables wie etwa vernetzte Armbanduhren und Fitnessbänder.

Ericsson treibt die Verbesserung und Standardisierung neuer zellularer IoT-Technologien im 3rd Generation Partnership Project (3GPP), dem branchenweiten Standardisierungsprojekt für mobile Telekommunikationstechnologien, voran. Ericsson hat entscheidend zur Entwicklung der neuen NB-IoT-Technologie beigetragen und arbeitet proaktiv mit Partnern und Netzbetreibern in diesem Ökosystem daran, die Kommerzialisierung moderner IoT-Lösungen auf Basis zellularer Mobilfunktechniken zu forcieren.

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