Equant-Studie zu globaler Sicherheit in Unternehmen

Umfrage unter Entscheidern belegt konstante Vernachlässigung der IT-Sicherheit

(PresseBox) ( Frankfurt am Main, )
Die Mehrheit der Unternehmen verfügt über keine globale Security-Policy. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von Equant unter 200 Entscheidern in deutschen Großunternehmen. Insgesamt gaben 77 Prozent der Führungskräfte an, keine übergreifenden Sicherheitsrichtlinien implementiert zu haben.

Die Frage nach der Häufigkeit von Sicherheits-Zwischenfällen lieferte erstaunliche Zahlen: 63 Prozent aller Befragten registrierten bis zu zehn Sicherheits-Zwischenfälle pro Jahr. Immerhin 10 Prozent gaben an, mehr als 50 Fälle pro Jahr zu verzeichnen. Lediglich 9 Prozent der Großunternehmen hatten diesbezüglich keinerlei Probleme. Dagegen erfolgt die Registrierung und Bearbeitung von Sicherheits-Zwischenfällen in 58 Prozent der Fälle bereits auf globaler Basis. Mittlerweile gewinnt die Aufklärung der Mitarbeiter allerdings mehr Bedeutung. Etwas mehr als die Hälfte führen innerhalb ihrer Belegschaft regelmäßig Security Awareness-Kampagnen und Anwendertrainings durch.

Für die Sicherheit beschäftigen 54 Prozent der Unternehmen einen global verantwortlichen Security Officer, während alarmierende 22 Prozent noch immer niemanden mit dieser Aufgabe betraut haben. Die Frage, ob sich in teilnehmenden Unternehmen nach offiziellen Sicherheits-Standards gerichtet wird, brachte keine Überraschungen: Immerhin 46 Prozent betrachten das GrundSchutzHandbuch als verbindlich während sich noch 39 Prozent nach der ITIL (IT Infrastructure Library) richten. Das BS7799-2:2002 (Information Security Management Systems – Specification) bewerten nur noch 15 Prozent und die ISO 17799-Norm nur noch 8 Prozent als verbindliche Richtlinie. Die CobiT (Control Objectives for Information and Related Technology)-Richtlinie wird von keiner Führungskraft als maßgebend eingestuft.

Dennoch sieht die Mehrheit der deutschen Großunternehmen ihre IT-Sicherheit im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Insgesamt gaben knapp 60 Prozent der Befragten an, ihre Organisation sei auf Sicherheitsrisiken besser vorbereitet als 12 Monate zuvor. Demgegenüber haben über 40 Prozent aller Teilnehmer keine qualitative Verbesserung ihrer IT-Sicherheitsstandards vorgenommen.

Die Frage, ob ein Verzeichnis über besonders schützenswerte Ressourcen existiere, bejahten 58,3 Prozent. Die übrigen 41,7 Prozent haben eine derartige Inventurliste schützenswerter Ressourcen noch nicht eingerichtet. Mit über 92 Prozent aller teilnehmenden Unternehmen schützt die überwältigende Mehrheit der deutschen Großunternehmen ihre verschiedenen Internet Gateways mit den gleichen Sicherheitsstandards. Partner-Anbindungen, von denen 35,9 Prozent der Befragten mehr als 100 haben, werden bei etwas mehr als der Hälfte aller teilnehmenden Unternehmen durch die Gateways geschützt.

„Angesichts heutiger Bedrohungsszenarien sind die meisten globalen Unternehmen nicht optimal aufgestellt, um komplexe Umgebungen sicher zu betreiben. Telekommunikationsdienstleister wie Equant können hier ein wichtiger Partner sein“, so Uwe Becker, Professional Services Equant Deutschland. „Wir garantieren mit unserer mehr als 50-jährigen Erfahrung und Kompetenz eine ideale Lösung für alle multinationalen Unternehmen, die das zeitaufwändige Sicherheitsthema effektiv auslagern möchten. Wir bieten einen erstklassigen Schutz und eine ausgezeichnete Servicequalität. Das können Unternehmen intern nicht in der gleichen Qualität leisten.“
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