Mit Contracting zu geringerer Ökosteuer-Belastung

(PresseBox) ( Hannover, )
Die gesetzlichen Neuregelungen im Strom- und Energiesteuerrecht, die ab Januar 2011 greifen, belasten das Produzierende Gewerbe erheblich. Allerdings können Unternehmen durch Nutzenergie-Contracting den Erstattungsanteil beim Spitzenausgleich investitionsfrei steigern.

Ab 2011 müssen Unternehmen des produzierenden Gewerbes beim Strombezug den vollen Stromsteuersatz in Höhe von 2,05 ct / kWh entrichten. Sie können aber in einem Erstattungsverfahren einen Teil zurück erhalten. Die veränderten Erstattungssätze führen per Saldo dennoch zu einer nennenswerten Erhöhung der Energiekosten. Wird Nutzenergie über einen Contractor bezogen, kann sich dieser aufgrund seiner geringen Mitarbeiterzahl bis zu 90 Prozent der Ökosteuer von seinem zuständigen Hauptzollamt zurück erstatten lassen. Diese Erstattung reicht der Contractor abzüglich einer Sercice-Pauschale an den Kunden weiter.

Der Begriff Contractor bezeichnet einen Nutzenergie-Lieferanten. Zur Nutzenergie zählen Kälte, Wärme, Druckluft, Lüftung, Licht und Transportenergie (z. B. Pumpen und Förderbänder). Das Vertragsverhältnis zu dem gegenwärtigen Strom-, Öl- oder Gaslieferanten wird von dem Konzept nicht berührt: Vertraglich wird dem Contractor lediglich die Nutzung jener Anlagen übertragen, die Nutzenergie liefern. "Viele Unternehmen des produzierenden Gewerbes erhalten aufgrund ihrer vergleichsweise hohen Mitarbeiterzahl keine oder nur geringe Ökosteuer-Erstattung im Rahmen des so genannten Spitzenausgleichs. Diese Unternehmen können von unserer Dienstleistung profitieren", erläutert Sebastian Igel, Geschäftsführer der En-Control aus Hannover. "Wenn wir beispielsweise einen Tiefkühlkostproduzenten im Rahmen eines Contracting-Konzeptes mit Kälte, Wärme und Druckluft beliefern, erhalten wir 90 Prozent der anfallenden Strom- und Energiesteuer zurück, da wir mit nur wenigen Mitarbeitern hunderte Gigawattstunden Strom und Gas in Nutzenergie umwandeln."

Durch das Modell lassen sich darüber hinaus auch die zum Jahreswechsel um 72 Prozent gestiegenen Abgaben gemäß Eneuerbarenenergiengesetz (EEG) mindern: "Wenn an einem Standort mehr als zehn gWh / a Strom in Nutzenergie umgewandelt werden, kann eine Minderung der EEG-Abgabe um ca. drei Cent / kWh erreicht werden", führt Sebastian Igel, ein auf Energierecht spezialisierter Volljurist, weiter aus. "Gleichzeitig sparen sich unsere Kunden auch noch die aufwändigen Zertifizierungen im Rahmen der DIN EN 16001, da nur der Contractor zertifiziert sein muss."

En-Control bietet dieses Konzept inklusive einer umfassenden Beratung in energierechtlichen und energietechnischen Fragen ab einem jährlichen Energieverbrauch von fünf Gigawattstunden Strom / Gas an. Ziel ist es, die eingesparte Ökosteuer in moderne Technik zu investieren und dadurch die Energieeffizienz im Unternehmen zu erhöhen, was letztlich den Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids mindert. Das Konzept wurde bis Ende 2010 mit Erfolg primär für das nicht produzierende Gewerbe umgesetzt.

Ein Gewinn für die Umwelt

En-Control ermöglicht eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, denn Contracting lohnt sich nicht nur wirtschaftlich, sondern dient auch dem Klimaschutz: Der Contractor kann Anlagen aufgrund seines Know-hows effektiver betreiben oder er berät den Kunden bei Investitionen in energie-effiziente Maßnahmen - und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Minderung umweltschädlicher CO2-Emissionen. Jede eingesparte Kilowattstunde reduziert den CO2-Ausstoß um 636 g. (Quelle: Gesamt-Emmissions-Modell integrierter Systeme Gemes 2.1. Hessisches Ministerium für Umwelt und Energie). Darüber hinaus, kann sich der Kunde auf sein Kerngeschäft konzentrieren und erhält die benötigten Medien geliefert. "Die Bundesregierung verschafft Unternehmern per Contracting wichtige Finanzhilfen für klimaschonende Maßnahmen, allerdings machen viele Unternehmen davon noch keinen Gebrauch", beschreibt Sebastian Igel die Situation. "Sämtliche Verträge sind mit einer Frist von einem Jahr kündbar, da wir unsere Kunden durch gute Leistung und nicht mit langfristigen Verträgen an uns binden möchten. Alle mit der Umsetzung verbundenen Leistungen der En-Control werden mit einer, sich prozentual an der Rückerstattung orientierenden Service-Pauschale vergütet, so dass unsere Kunden ohne jede Vorleistung das Konzept umsetzen können", beschreibt Sebastian Igel die Firmenphilosophie.

Zumindest bis zum Ende des Jahres 2012 kann dieses Vorgehen in der jetzigen Form umgesetzt werden, danach laufen Übergangsvorschriften der Europäischen Union aus, die jedoch bisher nicht in deutsches Recht umgesetzt wurden.
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