Müttergenesungswerk startet Informationskampagne für Ärzte und soziale Einrichtungen

(PresseBox) ( Berlin, )
Mit einer Informationskampagne wendet sich das Deutsche Müttergenesungswerk (MGW) in dieser Woche verstärkt an ÄrztInnen und soziale Einrichtungen in Berlin. Damit möchte die Stiftung über Mütter- und Mutter-Kind-Maßnahmen informieren und aufklären. Seit der Gesundheitsreform 2007 gehören die Kurmaßnahmen der MGW-Einrichtungen zu den Pflichtleistungen der Gesetzlichen Krankenkassen. "Wir erleben regelmäßig, dass Ärztinnen und Ärzte und soziale Einrichtungen bezüglich der Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter einen hohen Informationsbedarf haben und auch Mütter diese Informationen brauchen. Außerdem zeigt sich seit der Gesundheitsreform eine steigende Kurnachfrage. Wir möchten ÄrztInnen und MultiplikatorInnen unterstützen und motivieren, Frauen noch stärker auf die Möglichkeiten von Mütter- und Mutter-Kind-Kuren hinzuweisen", betont Anne Schilling, die Geschäftsführerin des Müttergenesungswerkes.

Müttergenesungswerk als kompetenter Partner

Das Müttergenesungswerk berät und vermittelt speziell auf die Bedürfnisse von Müttern zugeschnittene Mütter- bzw. Mutter-Kind-Kuren. Dahinter steckt ein sozialmedizinisches Gesamtkonzept: Die therapeutische Kette umfasst die vorbereitende Beratung, die stationäre Vorsorge und Rehabilitation sowie Angebote der Nachsorge. Vorraussetzung für eine Kurmaßnahme ist, dass eine Ärztin oder ein Arzt die Notwendigkeit einer Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahme attestiert.

Zur Unterstützung der Ärzteschaft hat das MGW das Attestformular für Mütter aktualisiert und es an die neuen gesetzlichen Erfordernisse der Gesundheitsreform angepasst. Die Atteste sind ausführlicher gestaltet und enthalten u. a. Beurteilungen zur Vorsorge- und Rehabilitationsbedürftigkeit, -fähigkeit und -prognose sowie Begründungen für die Erforderlichkeit eines Milieuwechsels und die Entlastung von Alltagsaufgaben. Die Optimierung soll Ärztinnen und Ärzte bei der Ausfüllung der Atteste unterstützen, die Aussagefähigkeit der Atteste erhöhen und dazu beitragen, dass die Mütter- und Mutter-Kind-Maßnahmen von den Krankenkassen einfacher genehmigt werden.

Zudem bietet das MGW über seine Wohlfahrtverbände Beratungsstellen an, die Frauen bei der Antragsstellung und bei der Auswahl einer geeigneten Einrichtung unterstützen. Die Beratungsstellen helfen außerdem bei einem eventuellen Widerspruch und stellen bei Bedarf MGWSpendenmittel zur Verfügung. Für Mütter mit Migrationshintergrund gibt es in Berlin ein spezielles Beratungsangebot. Die Beratungsstellen können beim MGW unter dem Kurtelefon (030-33 00 29-29) erfragt und online unter www.muettergenesungswerk.de abgerufen werden.

"Wenn Mütter ausgebrannt sind, möchten wir, dass sie schnell an die für sie relevanten Informationen herankommen. Wir möchten gleichermaßen aber auch Ärztinnen und Ärzte und sozialen Einrichtungen Instrumente in die Hand geben, damit sie Mütter unkompliziert unterstützen können. Das Müttergenesungswerk steht ihnen dabei als starker Partner zur Seite", so Anne Schilling weiter.
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