Ein Netz für TV und Daten - dtm Group verteilt Fernsehsignale über Glasfaser- und Kupfer-Datenkabel

(PresseBox) ( Meckenbeuren, )
Um die Gebäudeinfrastruktur ihrer Hamburger Standorte weiter zu optimieren, hat die HSH Nordbank die dtm Group damit beauftragt, die Bereitstellung von Satellitenfernsehen über das lokale Datennetzwerk (LAN) zu realisieren. Mit der von dtm installierten Lösung kann der Anwender das bestehende Netzwerk für die Übertragung von TV-Signalen und Daten nutzen und dadurch die Kosten für Installation, Wartung und Betrieb erheblich verringern. Die Fernsehgeräte lassen sich am Arbeitsplatz so flexibel wie PCs oder Telefone installieren, und zusätzliche Programme können problemlos über einen einzigen Decoder für alle Standorte eingespeist werden. Heute versorgt eine einzige zentrale Satellitenanlage mehrere Gebäude mit Fernsehsignalen. In den Gebäude- und Etagenverteilern werden diese so aufbereitet, dass sie über Glasfaser- und Kupferkabel an jeden Arbeitsplatz übertragen werden können.

Aktuelle Börsen- und Unternehmensnachrichten sind für Börsenhändler und Fondsmanager eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Arbeiten. Zusätzlich zu den Meldungen über E-Mail und Internet laufen deshalb in vielen Abteilungen Fernseh-Spartenprogramme wie Bloomberg TV, n-tv und CNN.

Der Fernsehempfang in Büros gestaltet sich jedoch oft relativ aufwändig, weil üblicherweise für jeden Apparat eigene Koaxkabel verlegt werden müssen.

Eleganter, vielseitiger und flexibler ist die Verteilung der Fernsehsignale über die strukturierte Gebäudeverkabelung bis zum Arbeitsplatz. Die dtm Group hat diese Lösung für alle Standorte der HSH Nordbank in Hamburg und Kiel, die Börsenhandel betreiben, implementiert.

Die zentral über eine Satellitenanlage empfangenen Fernsehsignale werden zunächst über einen Umsetzer auf Frequenzen im Bereich VHF-III gebracht, anschließend mit einem Wandler/Fibre-Optic-Sender in ein digitales, optisches Signal transformiert und über LWL-Singlemode-Kabel

(Glasfaserkabel) in die anderen Standorte geführt. Von den LWL-Empfängern werden die Signale wieder zurück in analoge Hochfrequenzsignale (HF-Signale) gewandelt. Koaxverbindungen übertragen diese dann in die Stockwerksverteiler. Dort werden die Signale verstärkt, aufgeteilt und über die Tertiärverkabelung (Kupfer-Datenkabel) den Endanwendern zur Verfügung gestellt. Patchpanel mit verschiedenen Pegeln sorgen dafür, dass verschiedene Kabellängen in den Stockwerksverbindungen bedient werden können.

Im Tertiärbereich benutzt der Anwender also die Infrastruktur, die in den meisten Unternehmen durch den Ausbau der Datennetze ohnehin schon existiert.

Für die Einkopplung der TV-Signale in das bestehende Kupferdatennetz sowie für die Auskopplung an den einzelnen Arbeitsplätzen setzt dtm Anpassungsbaluns ein. Diese sorgen für die Angleichung der Impedanz sowie die Anpassung der Signale von Koaxkabeln (75 Ohm) auf Twisted-Pair-Kupferkabel (100 Ohm).

"Diese Lösung bringt eine ganze Reihe von Vorteilen für unsere Kunden", erklärt Martin Kees, Projektleiter für Messtechnik, Normierung und Lösungen Sondertechnik bei der dtm Group. "Erstens kann eine einzige Satellitenanlage mehrere Standorte versorgen, wodurch sich eigene Empfangseinrichtungen und deren Kosten in den Filialen einsparen lassen. Zweitens entfällt der finanzielle und administrative Aufwand für ein zusätzliches Kabelnetz und zusätzliche Empfangseinrichtungen an jedem einzelnen Standort. Mit dieser Lösung kann ein unternehmensweiter, einheitlicher Rundfunkempfang je nach Bedarf an jedem Arbeitsplatz durch einfaches Patchen zur Verfügung gestellt werden." Dazu kommt, dass sich auch spezielle Sender, die beispielsweise nur über Decoder empfangen werden können, sowie eigene Programme einfacher als mit herkömmlichem Empfang einspeisen lassen.
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