PresseBox
Press release BoxID: 653643 (COMPUTER BILD Digital GmbH)
  • COMPUTER BILD Digital GmbH
  • Axel-Springer-Platz 1
  • 20350 Hamburg
  • http://www.computerbild.de
  • Contact person
  • René Jochum
  • +49 (711) 97893-35

Smartphones und Tablets im Visier von Hackern

(PresseBox) (Hamburg, ) Zahl der Schadprogramme 2014 so hoch wie nie / COMPUTER BILD testet die wichtigsten Sicherheits-Apps und Programme / Größte Gefahr geht von verseuchten Internet-Seiten aus / Kriminelle immer raffinierter

Die Zahl der Viren-Attacken wird 2014 neue Rekordwerte erreichen, darin sind sich alle Experten einig. Hacker werden besonders Smartphones und Tablets angreifen: mit Botnetzen, Banking-Trojanern und Erpresser-Viren. Die Fachzeitschrift COMPUTER BILD hat deshalb in Zusammenarbeit mit renommierten Sicherheitsexperten aktuelle Security-Software für Mobilgeräte und Computer unter die Lupe genommen (Heft 4/2014, ab Samstag erhältlich).

Gefährdet sind zurzeit hauptsächlich Android-Geräte, denn Nutzer können ihre Apps auch abseits des PlayStores beziehen und sich dabei Malware auf ihr Gerät laden. Deshalb hat COMPUTER BILD Android-Schutz-Apps im Testlabor und im Sicherheitsinstitut AV Test in Magdeburg getestet. Den besten Schutz boten die Kauf-Apps von Kaspersky (Testergebnis: 2,66; Preis: 10,95 Euro) und Bitdefinder (Testergebnis: 2,85; Preis: 7,95 Euro). Allerdings haben auch sie Schwächen: Installiert der Nutzer eine verseuchte Alternativ-Tastatur, reagiert Kaspersky nicht. Bitdefender enttäuscht mit der Datensicherheit bei Handyverlust. Ausgerechnet Avira (Testergebnis: 4,06; nur erhältlich im Paket mit Programm, Preis: 89,95 Euro), die teuerste App, ist ihr Geld nicht wert. Denn sie versagt bei Phishing und Diebstahl. Gratis-Apps bieten zwar teils ordentlichen Schutz, die beste kommt ebenfalls von Kaspersky, sie helfen jedoch nicht bei Phishing-Attacken. Generell gilt: Für Blackberry-Handys und iPhones gibt's weniger Schadprogramme. Sie sind deshalb aktuelle weniger gefährdet, als Android-Geräte.

COMPUTER BILD hat außerdem die sechs wichtigsten PC-Schutzprogramme auf Herz und Nieren geprüft, denn auch die Gefahr für Computer steigt: BIOS-Viren verstecken sich beispielsweise im BIOS, dem Grundprogramm des PCs. Viele Viren-Softwares können sie dort nicht finden. Schwer zu entdecken sind auch Return Oriented Programming-Viren (ROP), die Sicherheitslücken in harmlosen Programmen nutzen und bei bestimmten Funktionen aktiv werden. Die größte Gefahr geht aber von verseuchten Websites aus. Ergebnis des Tests: Vier der sechs Kandidaten erreichten gute Ergebnisse. Kaspersky (Testergebnis: 1,83; Preis: 59,95 Euro) schaffte es mit dem besten Paket aus gutem Schutz und einfacher Bedienung auf Platz 1. Drama im Test: Weltmarktführer Norton (Testergebnis: 3,70; Preis: 59,99 Euro) landete auf dem letzten Platz.

Die Experten von COMPUTER BILD raten, noch vorsichtiger bei unbekannten E-Mail-Anhängen und Websites zu sein sowie den Schutz immer auf dem neuesten Stand zu halten. Denn europaweit stammen die meisten verseuchten Seiten aus Deutschland.

Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.