CAD/CAM ohne Grenzen

Dental CAD/CAM für Praxis und Labor 2008

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Die Veranstaltung Dental CAD/CAM für Praxis und Labor am 20. und 21. Juni 2008 ließ Zahnärzte und Zahntechniker einmal mehr enger zusammenrücken. Schauplatz des CAD/CAM-Events, das sich auch in diesem Jahr durch praxisbezogene Vorträge namhafter nationaler und internationaler Referenten und zahlreiche Workshops auszeichnete, waren erneut die großzügigen Räumlichkeiten des Swissôtel Düsseldorf / Neuss. Dr. Andreas Kurbad (D-Viersen), Initiator des Symposiums, das im kommenden Jahr sein zehnjähriges Jubiläum feiern wird, begrüßte die fast 300 Teilnehmer und verwies auf die große Bedeutung der CAD/CAM-Technologie, die die Grenzen zwischen Zahnmedizin und Zahntechnik immer stärker verwischen lässt. Mit seinem Vortrag "CAD/CAM-gerechte Präparation - Bleibt alles anders?" startete er in das umfangreiche Programm der Veranstaltung, deren Schwerpunkt unter anderem die Grundregeln der Keramikverarbeitung bildeten.

Unter dem Leitmotiv des keramik- und CAD/CAM-gerechten Denkens wurden Präparationstechniken, die indikationsgerechte Werkstoffauswahl, der optische Abdruck und die Digitalisierung der Modelloberfläche, Konstruktions- und Nachbearbeitungsverfahren sowie die Befestigung von vollkeramischen Versorgungen thematisiert. Prof. Dr. Heinrich Kappert (FL-Schaan) leistete beispielsweise einen Überblick über die Indikationsspektren verschiedener Keramikmaterialien, die für das Press- und das CAD/CAM-Verfahren angeboten werden. Die Weißmattierung von Zahn- und Modelloberflächen stand im Mittelpunkt des Vortrags von PD Dr. Andreas Bindl (CH-Zürich). Hervorgehoben wurde auch der hohe Nutzen der biogenerischen Kauflächenrekonstruktion für Inlays und Onlays mit der CEREC 3D-Software, deren Anwendung Dr. Dirk Ostermann (D-Hannover) im Rahmen seines Vortrages zum rationellen Konstruieren in der zahnärztlichen Praxis demonstrierte. Ergänzend erläuterte ZTM Kurt Reichel (D-Hermeskeil) den Einsatz der Konstruktionssoftware aus Sicht des Zahntechnikers. Mit einem sehr amüsanten und praxisnahen Vortrag begeisterte Prof. Dr. Roland Frankenberger (D-Erlangen) das Publikum. Er thematisierte die Langlebigkeit vollkeramischer Restaurationen in Abhängigkeit vom adhäsiven Haftverbund und zeigte hierbei die Vor- und Nachteile verschiedener Adhäsivsysteme auf. Unter den internationalen Referenten waren auch Dr. Andres Baltzer (CH-Rheinfelden) und ZTLM Vanik Kaufmann-Jinoian (CH-Liestal), die den Teilnehmern umfangreiche Informationen zur Präparation und adhäsiven Befestigung sowie zu den Überlebensraten von vollkeramischen Kronen vermittelten und das Pro und Contra des Outsourcings des CAM-Verfahrens erläuterten.

Am Samstag folgte eine Reihe kurzer Sachvorträge, in denen unter anderem die Anfertigung und der therapeutische Wert provisorischer Versorgungen sowie die Vorteile vollkeramischer Implantatabutments thematisiert wurden. Dr. Thomas Müller (E-Valencia) belegte anhand statistischer Werte, dass Molarenkronen, die mit CEREC gefertigt wurden, eine vergleichbare Bruchfestigkeit aufweisen wie metallkeramische Molarenkronen. Am Samstagnachmittag wurden zahlreiche Workshops angeboten, in denen die Teilnehmer die Gelegenheit fanden, einzelne Themen zu vertiefen und vom Wissen der Profis zu profitieren.

Mit Spannung darf auch der nächste CEREC-Tag am 8. und 9. Mai 2009 im Swissôtel Düsseldorf / Neuss erwartet werden, denn, so dürfen sich Zahnärzte und Zahntechniker sicher sein, die Grenzen der CAD/CAM-Technologie sind noch lange nicht erreicht!
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