10 Sicherheitstipps für's Last Minute Online-Shopping

So wird es eine schöne Bescherung

(PresseBox) ( Ismaning, )
Der Weihnachtsabend ist nicht mehr weit, doch - wie alle Jahre wieder - es fehlt noch an Geschenken für die Liebsten. Auch Zeit ist in diesen Tagen Mangelware, und statt sich dem nervenzehrenden Gedränge in überfüllten Kaufhäusern auszusetzen, entscheiden sich immer mehr Deutsche für den entspannten und vergleichsweise schnellen Einkauf im Internet. Denn das kennt keinen Ladenschluss und bietet außerdem durch die Möglichkeit des direkten Preisvergleichs die Chance auf ein Schnäppchen. Einer aktuellen Umfrage der Deutschen Bank zufolge kaufen in diesem Jahr bereits 86 Prozent der internetaffinen Deutschen ihre Weihnachtsgeschenke online ein. Mehr als die Hälfte (57%) ihres gesamten Weihnachtsbudgets geben sie beim Online-Shopping aus (Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage der Deutschen Bank unter 1.000 Personen im Alter von 18 bis 69 Jahren). Dass die hierfür erforderlichen, persönlichen Informationen wie Personen- und Kreditkartendaten nicht immer in die richtigen Hände geraten, zeigt die ansteigende Häufigkeit der Fälle von Datenmissbrauch und Internetbetrug.

Damit der Einkauf im weltweiten Datennetz nicht zur bösen Überraschung sondern zur schönen Bescherung wird, haben wir daher einige wichtige Tipps für das Last Minute-Weihnachts-Shopping zusammengestellt:

Tipp 1:

Greifen Sie immer nur auf die legitimierte Website des ausgewählten Anbieters zu, indem Sie selbst den Namen des Unternehmens in einen neu geöffneten Webbrowser eingeben.

Tipp 2:

Seien Sie vorsichtig bei Emails, die explizit darauf hinweisen, von einem legitimen Anbieter zu kommen. Phishing- und Betrugsversuche werden in der Regel per Mail oder Instant Messaging unternommen. Klicken Sie keine Links an, die Ihnen nicht vertraut sind.

Tipp 3:

Geben Sie keine persönlichen Informationen in ein Pop-up-Fenster oder eine sich neu öffnende Website ein, denn über diesen Weg versuchen Betrüger häufig, sich Ihre Personendaten anzueignen.

Tipp 4:

Stellen Sie sicher, dass Sie eine verlässliche Anti-Phishing-Software installiert haben, die verdächtige Webseiten automatisch blockiert (ist z. B. enthalten in der kostenfreien ZoneAlarm Free Firewall).

Tipp 5:

Kaufen Sie nur über Webseiten ein, die SSL-gesichert sind. Websites mit SSL-Zertifikaten weisen immer das Symbol eines kleinen Vorhängeschlosses (siehe Grafik) auf. Die URL der Web-Site startet immer mit https://.

Tipp 6:

Stellen Sie sicher, dass alle auf Ihrem Rechner installierten Programme und Ihr Betriebssystem immer über die aktuellsten Sicherheits-Updates und Patches verfügen.

Tipp 7:

Nutzen Sie Kreditkarten statt Lastschriftverfahren. Mit dem Einsatz der Kreditkarte leihen Sie als Verbraucher Geld von der Bank. Wird die Karte gestohlen, sind Sie in der Regel nicht verantwortlich für die Kauforgie eines Kriminellen.

Tipp 8:

Setzen Sie ein sicheres Passwort für die Konten ein, die Sie für Ihr Online-Shopping nutzen.

- Gestalten Sie Ihr Passwort mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen wie %#$^@\ möglichst komplex.
- Nutzen Sie ein Passwort mit mehr als 8 Zeichen.
- Überlegen Sie sich eine Zeichenfolge, die nur schwer nachzuvollziehen ist, wie zum Beispiel "8 Hunde fahren 6 Autos!". Denken Sie sich für jede Website, die Sie nutzen, ein spezielles Passwort aus, indem Sie entsprechende Buchstaben hinzufügen. Nutzen Sie zum Beispiel Amazon, könnte Ihr Passwort hierfür "8 Hunde fahren 6 AMA Autos!" lauten.

Tipp 9:

Vorsicht bei Warnmeldungen! Antworten Sie niemals auf unvermutete Angebote von Sicherheitssoftware über Pop-ups oder Bubbles mit denen behauptet wird, dass Sie gefährdet sind.

Tipp 10:

Wenn Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine widerrechtliche Abbuchung auf Ihrem Konto entdecken, informieren Sie umgehend Ihre Bank. Derartige Abbuchungen können in der Regel innerhalb von sechs Wochen rückgängig gemacht, betroffene Karten und Zugangsdaten können gesperrt werden.
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