Nach gutem Jahr 2019 stellt sich CEWE der Corona-Krise

(PresseBox) ( Oldenburg, )
.


Bilanzpressekonferenz: Umsatz steigt 2019 um 10,1% auf 714,9 Mio. Euro, EBIT mit 57,8 Mio. Euro am oberen Rand des Zielkorridors
Neuer Absatzrekord: Über 6,6 Mio. CEWE FOTOBUCH Exemplare im Jahr 2019
Elfte Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen: 2,00 Euro je Aktie
CEWE mit solider Bilanz gerüstet für potenzielle Auswirkungen der Corona-Krise
Maßnahmen zur Sicherstellung der Bestell- und Lieferfähigkeit umgesetzt


Die CEWE Stiftung & Co. KGaA (SDAX, ISIN: DE 0005403901) hat angesichts der aktuellen Corona-Pandemie umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich zu schützen und die Bestell- und Lieferbarkeit für Produkte weiterhin sicherzustellen. CEWE ist als Omnichannel-Anbieter dabei bestens aufgestellt. Auch wenn Ladengeschäfte geschlossen sind, bleiben sämtliche CEWE-Fotoprodukte für alle Konsumenten online bestellbar, auch die Auslieferung erfolgt per Postversand direkt nach Hause. Im Rahmen der Bilanzpresse- und Analystenkonferenz hat CEWE heute die Unternehmenszahlen 2019 vorgestellt: Im Geschäftsjahr 2019 hat CEWE den Umsatz um 10,1% auf 714,9 Mio. Euro (2018: 649,3 Mio. Euro) gesteigert und damit das eigene Ziel (675 bis 710 Mio. Euro) übertroffen. Wachstumstreiber war insbesondere das Haupt-Geschäftsfeld Fotofinishing mit einem Zuwachs von 13,8% auf nun 568,0 Mio. Euro Umsatz. Das operative Ergebnis (EBIT) erreichte mit 57,8 Mio. Euro (2018: 55,7 Mio. Euro) den oberen Rand des Zielkorridors (51 bis 58 Mio. Euro) - obwohl darin bereits die angekündigten Rückstellungen im Kommerziellen Online-Druck für Optimierungsmaßnahmen bei LASERLINE in Höhe von 5 Mio. Euro verarbeitet sind. Der seit Jahren stabil positive Entwicklungstrend erlaubt es Vorstand und Aufsichtsrat, den Aktionären im Rahmen der Hauptversammlung nunmehr zum elften Mal in Folge eine Dividendenerhöhung vorzuschlagen: Sie soll von 1,95 Euro im Vorjahr auf 2,00 Euro steigen. Mit einer soliden Bilanz und Eigenkapitalquote von 53,6% (vor IFRS 16-Leasingbilanzierung) sieht sich CEWE gerüstet, potenziellen Auswirkungen der weltweiten Corona-Krise auf die eigene Geschäftsentwicklung zu begegnen. "Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität schaffen für CEWE ein stabiles Fundament, auf dem wir den Wert unseres Unternehmens aufbauen. Und wir werden deshalb alles tun, die Menschen auch in Zukunft für die CEWE-Produktwelt zu begeistern", so Dr. Christian Friege, Vorstandsvorsitzender der CEWE Stiftung & Co. KGaA, anlässlich der heutigen Bilanzpresse- und Analystenkonferenz von CEWE.

Kerngeschäft Fotofinishing bleibt Hauptwachstumstreiber
Äußerst positiv entwickelte sich das wichtigste Geschäftsfeld Fotofinishing: Bei einem um 13,8% auf nun 568,0 Mio. Euro (2018: 499 Mio. Euro) gestiegenen Umsatz verbesserte sich das EBIT um 9,1 Mio. Euro auf 66,9 Mio. Euro (2018: 57,8 Mio. Euro). Insbesondere das Kernprodukt CEWE FOTOBUCH entwickelte sich mit einem Plus von 7,2% auf 6,62 Mio. Exemplare ebenfalls stärker als erwartet. Insgesamt hat CEWE mehr als 2,4 Mrd. Fotos abgesetzt - ein Zuwachs von 7,9% und damit ebenfalls oberhalb des Zielkorridors von 2,22 bis 2,26 Mrd. Fotos. "Unsere Produktqualität sowie die Vielfalt unseres Angebots und die Serviceleistungen überzeugen die Kunden gleichermaßen", so Dr. Christian Friege. Der insgesamt positive Trend zu hochwertigen Fotoprodukten spiegelt sich im Umsatz pro Foto wider. Erneut erzielt CEWE hier mit 23,65 Eurocent eine Steigerung: Plus 5,5% (2018: 22,42 Eurocent). Auch im Jahr 2019 manifestierte sich das vierte Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft als zentraler Erfolgsfaktor für CEWE. Erneut legte das Unternehmen im vierten Quartal deutlich zu und erzielte einen zum Vorjahresquartal um 15,0% gesteigerten Umsatz in Höhe von 251,1 Mio. Euro (2018: 218,3 Mio. Euro). "Diese hervorragende Entwicklung in unserem wichtigsten Geschäftsbereich freut uns sehr. CEWE ist fester Bestandteil der Wunschzettel und Geschenktische und bereitet vielen Menschen Freude mit einem persönlichen und individuellen Fotogeschenk", so Christian Friege.

Kommerzieller Online-Druck mit höherem Umsatz, aber belastet durch hohen Preisdruck
Der Umsatz des Geschäftsbereichs Kommerzieller Online-Druck legte 2019 mit einem leichten Umsatzplus von 1,6% auf 103,2 Mio. Euro zu (2018: 101,6 Mio. Euro). Allerdings ist das Ergebnis dabei durch die vom Preisdruck verursachte Umsatz- und Ertragsschwäche von LASERLINE belastet. Vor diesem Hintergrund hatte CEWE bereits Ende 2019 avisiert, die Produktion von LASERLINE mit der Produktion von SAXOPRINT in Dresden zusammenzuführen, um die Produktionseffizienz und Profitabilität des Geschäftsfeldes insgesamt zu steigern. Für diese Restrukturierungsmaßnahme wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe von 5 Mio. Euro bereits im Jahresabschluss 2019 gebildet. So führte diese Gesamtsituation bei LASERLINE im zurückliegenden Geschäftsjahr dazu, dass das EBIT des Kommerzieller Online-Drucks das Gruppenergebnis mit -7,7 Mio. Euro belastete (2018: -1,6 Mio. Euro).

Einzelhandel führt erfolgreich Fokussierung auf Fotofinishing-Geschäft fort
Im Geschäftsbereich Einzelhandel wurde der Umsatz mit Foto-Hardware weiter geplant reduziert und ertragsorientiert gesteuert. So lag der Umsatz 2019 bei 43,7 Mio. Euro (2018: 48,7 Mio. Euro). Trotz der geringeren Umsätze trug der Geschäftsbereich mit einem EBIT von 35 Tsd. Euro in etwa auf Vorjahresniveau zum Konzernergebnis positiv bei (2018: 55 Tsd. Euro). CEWE wird seinen Kurs konsequent fortsetzen und auf margenschwaches Hardwaregeschäft verzichten. Der Fokus wird weiterhin klar auf dem Bereich Fotofinishing liegen, der auch die im Einzelhandel gewonnenen Fotofinishing-Aufträge enthält.

ROCE bereinigt bei 19,6%, Nachsteuerergebnis bei 36,8 Mio. Euro
Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals ROCE (15,0%) und das Nachsteuerergebnis (31,8 Mio. Euro) sind im Geschäftsjahr 2019 jeweils durch die Restrukturierungsrückstellungen bei LASERLINE belastet. Ohne diesen Sondereffekt und ohne die buchhalterische Erhöhung des eingesetzten Kapitals durch IFRS 16 (Leasingbilanzierung) liegt das ROCE bei starken 19,6% sowie das Nachsteuerergebnis mit 36,8 Mio. Euro im Zielkorridor für 2019 von 35 bis 39 Mio. Euro. Gleiches gilt für das Ergebnis je Aktie: Ohne die angekündigte LASERLINE-Sonderbelastung liegt der Wert mit 5,11 Euro im erwarteten Spektrum (Zielkorridor 2019: 4,74 bis 5,40 Euro; Ergebnis je Aktie inklusive LASERLINE-Sonderbelastung: 4,41 Euro).

Gute Finanzsituation ermöglicht elfte Dividendenerhöhung in Folge
Die Eigenkapitalquote zeigt sich zum 31.12.2019 bei sehr soliden 47,6% (31.12.2018: 53,8%). Vorjahresvergleichbar - ohne die Bilanzverlängerung durch IFRS 16 (Leasingbilanzierung) - beträgt dieser Wert sogar 53,6%. Aufgrund dieser stabilen Finanzsituation haben Vorstand und Aufsichtsrat daher entschieden, den Aktionären in der diesjährigen Hauptversammlung eine Dividende von 2,00 Euro vorzuschlagen (Dividende im Vorjahr: 1,95 Euro). Dies wäre bereits die elfte Erhöhung der Dividende in Folge, sollten die Aktionäre dem Vorschlag zustimmen. Auf Basis des aktuellen Kurses von 88,60 Euro (XETRA Schlusskurs vom 25.03.2020) erzielen die Aktionäre eine Dividendenrendite von 2,3% - zusätzlich zu einem im Jahr 2019 von 62,10 Euro (31.12.2018) um 70% gestiegenen Aktienkurs.

CEWE setzt Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise um
Staatliche Maßnahmen und Restriktionen zur Eindämmung des Corona-Virus bestimmen derzeit das Alltagsgeschehen aller Menschen. Auch CEWE hat aus Verantwortung, der Verbreitung des Virus nach Möglichkeit entgegenzutreten, entsprechende Notfallpläne aktiviert, um eine Ansteckung von Mitarbeitern und den Ausfall von Betrieben oder Bereichen zu verhindern. Wenn es möglich ist, arbeiten CEWE-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter aktuell von zu Hause aus. Im Produktionsbereich wurde der Mehrschichtbetrieb so organisiert und voneinander separiert, dass ein Ausfallrisiko eingrenzt werden konnte. Auch im Verwaltungsbereich wurden Funktionen entsprechend aufgetrennt und räumlich verlagert. Mit 13 Produktionsbetrieben ist CEWE europaweit in der Lage, Kundenaufträge bei Bedarf elektronisch direkt zu anderen Produktionsbetrieben umzuleiten und von dort zu produzieren und zu versenden. Auch bei potenziellen Einschränkungen der von CEWE belieferten Handelspartner können Kunden weiterhin über das Internet ihre CEWE Fotoprodukte bestellen, die Auslieferung erfolgt im Postversand direkt zu den Kunden nach Hause.

Corona-Einfluss auf die CEWE-Zielsetzungen 2020 noch nicht quantifizierbar
Erhebliche wirtschaftliche Folgen für Europa deuten sich an. Auch auf die Geschäftsentwicklung von CEWE wird die aktuelle Corona-Situation voraussichtlich einen negativen Einfluss haben, wenngleich viele Fotofinishing-Produkte typischerweise von zu Hause bestellt werden und mit Postzustellung geliefert werden können. Konkret ist der Einfluss der Corona-Pandemie zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch noch nicht quantifizierbar. Daher sind die ausgeführten Ergebniszielsetzungen für 2020 ohne potenzielle Auswirkungen der Corona-Krise auf die Geschäftsentwicklung von CEWE zu verstehen: So sollte der Umsatz der CEWE-Gruppe 2020 ohne Corona-Auswirkungen auf 725 bis 755 Mio. Euro steigen. Das Konzern-EBIT sollte dabei im Korridor von 58 Mio. Euro bis 64 Mio. Euro liegen, das EBT zwischen 56,5 Mio. Euro und 62,5 Mio. Euro, das Nachsteuerergebnis zwischen 38 Mio. Euro und 43 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung von potenziellen Auswirkungen der Corona-Krise hält der CEWE-Vorstand diese Ziele aus heutiger Sicht für nicht erreichbar.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.