Austria Alu-Guss setzt bei der Felgenherstellung auf OvalFlex von CERATIZIT/ Mit Anwenderinterview!

Des Autos persönliche Note

(PresseBox) ( Mamer, Luxemburg, )
Ihr Design ist der Blickfang eines Autos, sie gibt ihm die persönliche Note – die Aluminiumfelge. Sie ist aktuell wie nie zuvor, fast jeder neue Pkw ist heute serienmäßig mit Aluminiumfelgen ausgerüstet. Die Vielfalt bei Ausstattung und Design nimmt ständig zu. CERATIZIT hat mit OvalFlex ein modulares Drehwerkzeug entwickelt, das den Anforderungen der Hersteller an Flexibilität, Produktivität und Prozesssicherheit gerecht wird. So setzt CERATIZIT Kunde Austria Alu-Guss – mit einer Produktion von drei Millionen Aluminiumrädern pro Jahr einer der Großen der Branche – OvalFlex seit Anfang 2007 erfolgreich ein.

Der Trend: exklusives Styling
Leichtmetallräder werden von der Formel 1 über Laster für Schwertransporte bis hin zur Flugzeugindustrie eingesetzt. Der Hauptanteil jedoch sind Aluminiumfelgen für PKW, bei denen es im Wesentlichen zwei Arten gibt: einteilige Räder aus einem Guss und mehrteilige Räder, die aus Felgenbett und Felgenkranz zusammengeschraubt sind.

Austria Alu-Guss im österreichischen Ranshofen, seit 1996 Mitglied der Borbet Gruppe, entwickelt und produziert Aluminiumfelgen u. a. für Audi, BMW, Mercedes, Opel, GM, Porsche, VW und Seat. Das Unternehmen mit 730 Mitarbeitern hat Radtypen mit Jahresmengen von über 100.000 Stück und Kleinserien mit unter 1000 Stück. Der Trend geht zu kleineren Losgrößen, dafür aber immer mehr zu unterschiedlichen Stylings. "Die schwierigste Aufgabe besteht darin, die Designwünsche des Kunden technisch umzusetzen", so Alois Grömer, Abteilung Mechanische Bearbeitung bei Austria Alu-Guss. "Ein Leichtmetallrad ist fast immer ein Kompromiss."

Stabil und leistungsstark: OvalFlex
Über ein Fließband erreicht die rohe Aluminiumfelge die CNC-Maschine, in der sie mit Hilfe von OvalFlex bei etwa 2000 U/min gedreht wird.OvalFlex wurde ausschließlich für das Bearbeiten von Leichtmetallrädern entwickelt. Die ovale Form weicht von der herkömmlichen runden Form kopierender Drehwerkzeuge ab. So ist das Werkzeug platzsparend und kann tiefer in die Felge hinein fahren. Die Höhe hingegen ist geblieben und garantiert Stabilität. Damit erhöht sich die Wirtschaftlichkeit, denn durch die hohe Stabilität werden schneller höhere Spantiefen erreicht.Der Clou: Die neue ovale Trennstelle verbindet die Werkzeugaufnahme mit dem Werkzeugkopf. An der Trennstelle bewirken vier konisch angeordnete Flächen eine spielfreie Verbindung mit der Plananlage, sowohl in radialer als auch in axialer Richtung. Dank dieser hochpräzisen Verbindung muss kaum noch korrigiert werden.

Hohe Flexibilität, reduzierter Logistikaufwand
Ein weiterer Vorteil von OvalFlex ist seine Modularität. An den Aufnahmen können verschiedene Werkzeugköpfe montiert werden. Außerdem lassen sich an den Köpfen unterschiedliche Winkel einstellen. Ein System, von dem die Aluminiumfelgen-Hersteller logistisch profitieren, denn durch diese Modularität brauchen sie weniger Sonderwerkzeuge, die Werkzeuglager werden kleiner.

Exakte Positionierung der Wendeplatten
Für OvalFlex hat CERATIZIT extra neue Wendeplatten entwickelt. Die X32 ist größer als übliche Wendeplatten und extrem stabil. Sie lässt sich dank der Dachflächen exakt positionieren, wodurch die Platte zudem seitliche Schnittkräfte besser aufnimmt. Auch gegen ziehende Schnitte ist die X32 durch die Form der Dachflächen bestens gesichert.

Die Schritte im Herstellungsprozess von Leichtmetallrädern:
1. Hochwertiges Metall wird geschmolzen und die gewünschte Legierung wird gebildet, so dass die Räder in Niederdruckgießmaschinen gegossen werden können.
2. Eine Röntgenanlage überprüft jedes Rad auf Gießfehler.
3. Eine mehrstündige Wärmebehandlung erhöht die Festigkeit der Räder.
4. Auf CNC-Maschinen wird die Radkontur gedreht, anschließend werden das Ventilloch und die Anschraublöcher gebohrt. Alles mit Werkzeugen von CERATIZIT.
5. Alle Räder werden auf Unwucht geprüft, gereinigt und zur Lackierung finalisiert. Ein 3-schichtiger Lackaufbau schützt die Räder später bei jedem Einsatz.
6. Zum Schluss untersucht eine vollautomatische Heliumdichtprüfanlage jedes Rad auf Dichtheit.

Interview mit Alois Grömer, Mechanische Bearbeitung, Austria Alu-Guss:

Welcher Schritt ist bei der Herstellung von Alufelgen am heikelsten?
Grömer: "Je nach Design unterscheidet sich die Schwierigkeit bei der Herstellung. Generell kann man sagen, dass ein Zusammenspiel aller Prozesse zu einem guten Produkt führt. Bei einem leicht zu zerspanenden Rad können eventuell Probleme beim Gießen auftreten. Jedoch können umgekehrt bei einem leicht gießbaren Rad Schwierigkeiten bei der Bearbeitung vorkommen. Auch diverse Sonderlackierungen können der Produktion Probleme bereiten."

Worauf kommt es beim Hartmetall an?
Grömer: "Wir müssen die ideale Zusammensetzung der Hartmetalle finden. Je höher der Siliziumgehalt in der Aluminiumlegierung, desto größer der Verschleiß."

Was war die komplexeste Felge, die Sie je produziert haben?
Grömer: "Das war eine Felge für Rolls Royce. Hierbei handelte es sich um ein so genanntes Nature Wheel, das wegen seiner dünnen Felgenwandstärken sehr schwierig zu bearbeiten war."

Wohin geht der Trend?
Grömer: "Der Trend bei den Aluminiumrädern geht in Richtung Individualität und Leichtbau. Die ungefederten Massen müssen reduziert werden und das bedeutet konsequenter Leichtbau bei den Rädern."

Wie lange hält eine Wendeschneidplatte im Schnitt?
Grömer: "Hier eine genaue Aussage zu machen ist sehr schwierig, da die Haltbarkeit einer Wendeplatte von vielen Faktoren abhängt. Über den Daumen kann man aber sagen, dass eine Schneide bis zu 400 Felgen bearbeiten kann (Standard-Felge, 17 Zoll)."

Wo liegt die Stärke der CERATIZIT?
Grömer: "Die Firma CERATIZIT ist bei der Bearbeitung von Aluminiumrädern immer schon eine bekannte Größe gewesen. Mit dem neu entwickelten Werkzeugsystem OvalFlex ist es CERATIZIT gelungen, ein komplett neues, stabiles, leistungsfähiges sowie durch hohe Flexibilität modulares Werkzeugsystem anzubieten. Hier sehe ich einen wesentlichen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz."

Hartmetallexperte CERATIZIT steht für "hard material matters"
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