Grossbritannien bleibt internationalster Einzhandelsmarkt der Welt

(PresseBox) ( London/Wien, )
Großbritannien bleibt nach einer Untersuchung von CB Richard Ellis der internationalste Retailmarkt der Welt, Europa ist weiterhin sehr attraktiv für die führenden Retailspezialisten. Österreich ist unter den Top-15 der Welt - so die aktuelle Ausgabe des jährlich erscheinenden "How Global is the Business of Retail"-Reports.

In der Studie werden die Standort- und Marktentscheidungen der weltweit führenden 280 Retailunternehmen in 67 Ländern untersucht. Dabei wird neben einzelnen Ländern auch zwischen Städten unterschieden.

Großbritannien steht an der Spitze - vor Spanien, Frankreich, Deutschland und Italien - des 15 Nationen umfassenden Rankings. Damit führt Großbritannien die Liste zum zweiten Mal an und baute die Führungsposition von acht auf 10 Prozentpunkte aus. Zum jetzigen Zeitpunkt sind 58 Prozent der einbezogenen internationalen Retailer in Großbritannien aktiv.

Während Europa weiterhin eine Vormachtstellung innehält - acht der 15 internationalsten Märkte liegen in Europa - können die sich entwickelnden Volkswirtschaften erheblich an Boden gutmachen. China, Russland und die Vereinigten Arabischen Emirate haben die Internationalität ihrer Einzelhandelsmärkte in den vergangenen zwölf Monaten erheblich steigern können. China rangiert nun auf Platz sechs, Russland auf sieben, die Vereinigten Arabischen Emirate belegen Platz vier. 45 Prozent aller einbezogenen Einzelhändler haben hier eine Präsenz, im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 37 Prozent. Der Einzelhandelsmarkt in Saudi Arabien hat sich ebenfalls deutlich internationalisiert, das Land belegt nun Rang 15 nach Platz 28 im Jahr 2007; 37 Prozent aller einbezogenen Handelsspezialisten verfügen hier über eine Niederlassung.

Die Vereinigten Staaten, der größte und bedeutendste Retailmarkt der Welt rangiert auf Platz 10, bei einer Marktpräsenz internationaler Einzelhändler von 39 Prozent. Dies ist in erster Linie auf die Größe und den Professionalitätsgrad des US-amerikanischen Einzelhandelsmarktes zurückzuführen. Handelsunternehmen müssten über Niederlassungen in 20 europäischen Ländern verfügen, um den gleichen Zugang zu Kunden in Bezug auf Kaufkraft und potenzieller Anzahl zu haben wie in den USA. Deshalb sind US-Einzelhändler in vielen Fällen zuerst an einer flächendeckenden Präsenz im Heimatmarkt interessiert, bevor eine internationale Expansion angedacht wird. Kanada hat seinen Retailmarkt am stärksten internationalisiert, das Land rangiert nach Position 31 jetzt auf Rang 18, was einer Präsenz von 37 Prozent der einbezogenen Einzelhändler entspricht.

Martin Strutz, Head of Retail bei CB Richard Ellis in Österreich: "Trotz eines wirtschaftlich schwierigen Marktumfeldes haben viele Einzelhändler in den vergangenen zwölf Monaten ihre Expansion weltweit fortgesetzt. Hierzu zählen insbesondere die eigenkapitalstarken Unternehmen. Die von uns untersuchten 280 Retailer haben ihre internationale Präsenz um durchschnittlich zwölf Prozent erweitert, in dem sie in zwei oder mehr Ländern zusätzlich präsent waren. Hierzu gehört vor allem die europäische Bekleidungs-, Schuh- und Accessoiresindustrie. Auch die Globalisierungsstrategie wurde fortgesetzt, 40 Prozent aller neuen Geschäftseröffnungen fand außerhalb der Heimatregion des Einzelhändlers statt."

"Hiervon haben die sich entwickelnden Märkte besonders profitiert, besonders der Mittlere Osten, Asien und Osteuropa. Gründe sind zum einen der steigende Wohlstand der Konsumenten in diesen Regionen, als auch die Eröffnung von Shopping Centern. Hier ist beispielsweise die Eröffnung der Delta Shopping Mall in Serbien zu nennen. Entsprechendes gilt auch für Rumänien, wo durch die Eröffnung von Shopping Centern internationale Einzelhändler ihre ersten Präsenzen aufbauen konnten. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die gegenwärtige wirtschaftliche Situation sich auf die Expansionsüberlegungen im Einzelhandel auswirken wird. Dennoch bleibt die Globalisierung des Einzelhandels ein weltweiter Trend, der nicht aufzuhalten ist", so CEE Experte Strutz abschließend.

In dem Bericht wurde auch die Branche der Retailspezialisten untersucht. Die stärkste internationale Marktpräsenz haben demnach Hersteller von Luxusgütern. Mehr als 90 Prozent verfügen über eine Präsenz in mehr als zehn einzelnen Märkten.
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