CB Richard Ellis (CBRE) zum Lager- und Logistikmarkt Hamburg

(PresseBox) ( Hamburg, )
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- Uneinheitliches Bild in der Metropolregion
- Umsatzentwicklung zweigeteilt
- Überdurchschnittliches Fertigstellungsvolumen 2009, Angebotssituation verbessert

Im ersten Halbjahr 2009 wurde laut aktuellem Report des Immobiliendienstleistungsunternehmen CB Richard Ellis (CBRE) zum Lager- und Logistikmarkt Hamburg innerhalb des Stadtgebietes mit 75.500 Quadratmeter ein sehr niedriges Vermietungsergebnis erzielt. Ein sehr hohes Volumen von insgesamt 147.000 Quadratmeter konnte hingegen im Umland registriert werden. Dieses resultierte insbesondere aus zwei großflächigen Eigennutzungen in Reinbek und Siek von zusammen 64.400 Quadratmeter.

Frank Freitag, Head of Industrial/Logistics bei CBRE in Hamburg: "Das aufgrund zweier Eigennutzungen sehr erfreuliche Umsatzergebnis des Umlandes sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass innerhalb der Hamburger Stadtgrenzen der Lager- und Logistikmarkt eine schwierige Phase durchläuft. Seitens der Nachfrage spiegelt sich die derzeit schlechte Wirtschaftslage in verlängerten Entscheidungszeitspannen und einer gesunkener Abschlusswahrscheinlichkeit wider."

Bis zum Jahresende wird mit einem kumulierten Fertigstellungsvolumen von insgesamt 172.600 Quadratmeter gerechnet. Damit wird das Mittel der Jahre 2006 bis 2008 voraussichtlich um mehr als 30 Prozent übertroffen. Von den bis 2011 erwarteten Neubauflächen sind knapp 60 Prozent bereits vorvermietet oder durch eine Eigennutzung belegt. Zum einen hat sich durch verstärkte Neubaumaßnahmen die Angebotssituation seit dem Jahr 2008 gebessert. Zum anderen ist aber auch ein Anwachsen des Leerstandes sowie ein verstärktes Angebot von Flächen zur Untervermietung zu verzeichnen. Letztere werden ab einem Volumen von 5.000 Quadratmeter angeboten, sind überwiegend hochwertig und demzufolge dem hochpreisigen Bereich zuzuordnen.

Für das Vermietungsgeschehen am Hamburger Lager- und Logistikmarkt rechnet CB Richard Ellis mit einem schwierigen Verlauf des zweiten Halbjahres. Hierbei sind die Bedingungen im Umland aufgrund einer flexibleren Preisgestaltung etwas positiver zu bewerten. Insgesamt ist mit steigenden Leerständen wie auch einem wachsenden Volumen von zur Untervermietung angebotenen Flächen zu rechnen.

Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland: "Auch wenn die aktuellen Stimmungsindikatoren scheinbar eine Trendwende in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung andeuten, bleibt abzuwarten, ob sich in den kommenden Monaten aus dem subventionsgetriebenen ein selbsttragender, nachhaltiger Aufschwung entwickeln wird. Für Hamburg wird ausschlaggebend sein, wie schnell der Welthandel wieder an Fahrt aufnimmt, wenngleich die Schlagzahl der Boomjahre wohl der Vergangenheit angehören wird."

Aufgrund der bankenseitig erschwerten Voraussetzungen für Projektfinanzierungen ist die Realisierung von weitgehend spekulativen Projekten nicht mehr möglich. Trotz der veränderten Marktlage ist eine Spitzenmiete von 5,70 Euro pro Quadratmeter monatlich nach wie vor erzielbar. Allerdings ist das Erreichen dieses Niveaus zunehmend nur noch im Rahmen einer Paketlösung inklusive mietfreier Zeiten sowie Umzugs- und Ausbaukostenzuschüssen möglich.

"Für das Umsatzvolumen erwarten wir im Stadtgebiet Hamburg zum Jahresende rund 125.000 Quadratmeter, in der gesamten Metropolregion wird die Marke von 300.000 Quadratmeter wahrscheinlich übertroffen", so Freitag abschließend.
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