Identifikationssysteme von CASSIDIAN schützen die französischen Streitkräfte

(PresseBox) ( Unterschleißheim, )
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- Verlässliche Identifizierung senkt Gefahr von Freundbeschuss
- Frankreich beteiligt am NATO-Programm "Mk XIIAS" zur Nachrüstung von IFF-Systemen

Cassidian, die Verteidigungs- und Sicherheitsdivision von EADS, wird die französischen Streitkräfte mit modernen Identifikationssystemen zur Vermeidung von Freundbeschuss beliefern. Die französische Wehrbeschaffungsbehörde DGA (Direction Générale de l'Armement) beauftragte Cassidian kürzlich mit der Lieferung von 150 Einheiten seines neu entwickelten Abfragers MSR 1000 I (MSR = Monopulse Secondary Radar) für die Freund-Feind-Erkennung (Identification Friend-or-Foe - IFF) auf kurze Reichweiten. Die ersten Geräte werden Mitte 2014 ausgeliefert. Sie sind für die Installation in die MISTRAL-Startgeräte und die Luftabwehr-Führungsstationen MARTHA des Heeres sowie die gepanzerten Starterfahrzeuge des Flugkörpers CROTALE NG der Luftwaffe bestimmt. Der Auftrag ist Teil des programms IFF NG (New Generation), in deren Rahmen Geräte entwickelt werden, die dem neuen NATO-Interoperabilitätsstandard Mode 5 entsprechen.

"Dieser Vertrag ist von strategischer Bedeutung für die Zukunft", betont Bruno Rambaud, Leiter der französischen Cassidian SAS. "Er macht Cassidian europaweit zur Benchmark für IFF-Abfrager neuer Generation im Bereich kurzer und sehr kurzer Reichweiten. Außerdem öffnet er die Tür zu anderen Märkten, da die NATO-Bündnispartner voraussichtlich allesamt auf die neuen IFF-Standards umsteigen werden." Der MSR 1000 I passt auf viele Plattformen, die auf Mode 5 umgerüstet werden sollen, z.B. Stinger, das deutsche LeFlaSys oder das britische HVM-System.

Der MSR 1000 I dient der schnellen und zuverlässigen Identifizierung von Flugzeugen. Dank hochentwickelten Verschlüsselungsverfahren lassen sich Signalmanipulationen von feindlicher Seite verhindern und dadurch die Grenzen der heutigen IFF-Systeme überwinden. Für die Befehlshaber stellen sie daher eine große Erleichterung bei der Bekämpfungsentscheidung dar. Gleichzeitig kann so auch der neue Zivil-Standard Mode S sowohl von zivilen als auch militärischen Behörden genutzt werden. Durch die Identifizierung der Flugzeuge anhand ihrer individuellen Identitätscodes hilft der Mode-S-Standard bei der Verbesserung der Luftverkehrskontrolle und damit bei der Bewältigung des steigenden Verkehrsaufkommens in der Zivilluftfahrt.

Cassidian hat bereits verschiedene NATO-Länder mit IFF-Abfragersystemen für see- und bodengestützte Anwendungen beliefert. So schützt das auf große Reichweiten ausgelegte MSSR 2000 I unter anderem sämtliche Schiffe der Deutschen Marine sowie Schiffe der britischen Royal Navy und die BPC-Führungsschiffe der französischen Seestreitkräfte. In Deutschland hat Cassidian das Flugverkehrskontrollnetzwerk der Deutschen Luftwaffe mit einer Abdeckung von 1.700 auf 1.500 Kilometern aufgebaut. Insgesamt sind bei Cassidian mehr als 350 solche Systeme für rund 30 verschiedene Länder unter Vertrag, darunter die USA.
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