Software-Update zum Mikroskopsystem NMI von Carl Zeiss

Zusätzliche Funktionen sorgen für höhere Flexibilität und leichtere Bedienung

(PresseBox) ( Jena, )
Das Mikroskopsystem NMI (Non Metallic Inclusions in Steel) von Carl Zeiss wurde um weitere Software-Funktionen ergänzt. Mit dem einfach zu bedienenden System wird die Stahlanalyse noch komfortabler.

Das erweiterte System NMI bietet nun eine wesentlich einfachere Bildaufnahme, speziell wenn es um variable Probensuchflächen geht, und eine automatische Segmentierung der Einschlüsse. Die Bedienung aller Funktionen ist sehr übersichtlich. Zur Software gehört jetzt auch eine Galerie zur Darstellung von "Oversized"-Einschlüssen, mit der Messdaten und Bild simultan angezeigt werden können. Die aktualisierte Version von NMI ist auch mit den kürzlich vorgestellten aufrechten Mikroskop-Stativvarianten Axio Imager.Z2m beziehungsweise Axio Imager.M2m kombinierbar.

NMI hat die Norm für Reinheitsgradbestimmung von Stählen EN 10247 implementiert, arbeitet aber auch nach den Normen DIN 50602, ASTM E 45, ISO 4967 und JIS G 0555. Es wird als Komplettsystem angeboten und ermöglicht eine automatische mikroskopische Analyse des Reinheitsgrads von Stählen von bis zu sechs Proben.

Von besonderem Vorteil ist die Funktion, die Ergebnisse vergleichen zu können, da Qualitätsbestimmung nach der Norm EN 10247 auf mathematischen Berechnungen und nicht auf visuellem Richtreihenvergleich beruht. Die Ergebnisse der in einer Reihe gemessenen Proben können einzeln oder zusammengefasst ausgegeben werden. Die Software bietet die Möglichkeit, in großen, aus Einzelbildern zusammengesetzten Kachel-Bildern zu messen. Das bedeutet, dass Einschlüsse nicht am Bildrand durchgeschnitten, sondern komplett erfasst und daher korrekt klassifiziert werden.

Mit NMI geht die automatische Auswertung der Proben sehr schnell, auch wenn die Probe nach mehreren Normen gemessen werden muss. Dies ist in einem Messdurchgang möglich.

Das System kann mit weiteren Bildanalyseapplikationen, z.B. für Korngrenzenanalyse und Partikelanalyse, erweitert werden. Systemlösungen mit den motorisierten aufrechten Mikroskopen der Axio.Imager Serie beziehungsweise dem inversen Mikroskop Axio Observer.Z1m bieten optimale Voraussetzungen für genaue und komfortable Messungen.

Carl Zeiss AG

Die Carl Zeiss AG ist eine weltweit führende Unternehmensgruppe der optischen und optoelektronischen Industrie. Die fünf eigenverantwortlich geführten Unternehmensbereiche sind in den Zukunftsmärkten "Medical and Research Solutions", "Industrial Solutions" und "Lifestyle Products" aktiv. Sitz des 1846 in Jena gegründeten Unternehmens ist Oberkochen. Die Carl Zeiss AG ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Im Geschäftsjahr 2007/08 (Bilanzstichtag: 30. September) erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 2.731 Millionen Euro. Carl Zeiss beschäftigt in mehr als 30 Ländern rund 13.000 Mitarbeiter, davon über 8.000 in Deutschland.
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