Innovationsforum Medizintechnik - BVMed: "Klare Regeln für die Zusammenarbeit von Krankenhäusern und MedTech-Industrie fördern den medizinischen Fortschritt"

(PresseBox) ( Berlin, )
Eine enge Kooperation zwischen MedTech-Industrie, Ärzten und Krankenhäusern ist der Motor des medizintechnischen Fortschritts. Für diese Zusammenarbeit braucht es klare und transparente Regeln und Handlungsempfehlungen. Das sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan, Mitglied des Vorstands der B. Braun Melsungen AG, zum zweiten "Innovationsforum Medizintechnik" von Bundesforschungsministerium, BVMed, SPECTARIS und ZVEI am 23. Oktober 2008 in Berlin.

Im Unterschied zu Arzneimitteln seien neue MedTech-Verfahren häufig komplex und müssten den Ärzten in speziellen Trainings- und Weiterbildungseinheiten nähergebracht werden, beispielsweise wenn es sich um eine neue OP-Methode handelt. "Für dieses Training & Education ist eine enge Zusammenarbeit von Industrie und Ärzten unabdingbar", so Dr. Lugan. Es gehe um die sichere Handhabung und effektive Anwendung der neuen medizintechnischen Methode und um die Sicherheit der Patienten. Dafür brauche es Kooperationen, Trainings- und Weiterbildungsangebote.

Gemeinsam mit den Partnern in den Kliniken und der Ärzteschaft arbeite der BVMed seit vielen Jahren daran, dieser notwendigen Kooperation im Gesundheitsmarkt eine sichere und transparente Grundlage zu geben. So gibt es seit 1997 den "Kodex Medizinprodukte". Allerdings gebe es im medizinischen Alltag noch immer viele Unsicherheiten. Deshalb habe der BVMed Anfang 2008 den "MedTech-Kompass" ins Leben gerufen. Der BVMed-Vorsitzende: "Mit seinem umfangreichen Informations- und Beratungsangebot und mit klaren Handlungsempfehlungen wirbt der Kompass für eine gute und transparente Zusammenarbeit im Gesundheitsmarkt. Indem wir die bestehenden Unsicherheiten beseitigen, können wir den medizinischen Fortschritt weiter befördern." Mehr Informationen zur Kompass-Initiative gibt es im Internet unter www.medtech-kompass.de.

Dr. Lugan schilderte die "drei Schritte zum medizinischen Fortschritt" von der Idee über die Entwicklung bis zum Markteintritt des fertigen Produktes. In jeder dieser Phasen müssten starke Innovationsanreize für die MedTech-Branche gesetzt werden, insbesondere bei der Finanzierung des medizinischen Fortschritts. Der Umgang mit dem medizintechnischen Fortschritt sei eines der wichtigsten Gestaltungsthemen im Gesundheitsmarkt. "Dieser Verantwortung stellen sich das Bundesforschungsministerium und die Industrieverbände unter anderem mit dem heutigen Innovationsforum", so Dr. Lugan. Die MedTech-Branche sei besonders dynamisch und hoch innovativ. Rund ein Drittel ihres Umsatzes erzielen die Unternehmen der Medizintechnologie mit Produkten, die weniger als drei Jahre alt sind. Durchschnittlich investieren die forschenden MedTech-Unternehmen rund neun Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung.

Dr. Lugans Fazit: "Wenn wir den medizinischen Fortschritt fördern, dabei noch koordinierter vorgehen und Qualitätsaspekte stärker berücksichtigen, dann werden die MedTech-Unternehmen auch in Zukunft ein Motor der Gesundheitswirtschaft sein."
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