Entwicklungspartnerschaften

Für jede Oberfläche den passenden Werkstoff

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Kolbenstangen, die mechanisch sehr hoch beansprucht oder in aggressiver Umgebung betrieben werden, erhalten zunehmend Verschleiß- oder Korrosionsschichten. Zu nennen sind hier die Hartverchromung, aber auch das Nitrieren sowie die Beschichtung der Kolbenstangen mit Keramikschichten. Kommt anstelle einer Chrombeschichtung eine alternative Beschichtung zum Einsatz, erfordert dies die sorgfältige Bestimmung einer angepassten Dichtungslösung. Gleiches gilt, wenn aus Gründen des Umweltschutzes zinkfreie Hydraulikmedien mit im Spiel sind, zumal das tribologische System - gebildet aus Kolbenstangenoberfläche, Dichtungswerkstoff und Hydraulikmedium - auf nicht geeignete Kombinationen äußerst empfindlich reagiert.

Zur Untersuchung der genannten Zusammenhänge hat Busak+Shamban umfangreiche Forschungsarbeiten betrieben. Diese wurden zum Teil in den eigenen Labors, zum Teil aber auch von unabhängigen Wissenschaftlern durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass sich an verchromten Kolbenstangen - bei gleichzeitiger Verwendung von zinkfreiem Hydrauliköl - Dichtungen aus kohlefasergefülltem PTFE (T29) eine sehr gute Lösung sind, während bronzegefüllte PTFE-Werkstoffe unter tribologisch ungünstigen Betriebsbedingungen zu Problemen führen können.

Ein weiteres Forschungsergebnis besteht darin, dass Verschleiß auch durch eine ungünstige Topographie der Stangenoberfläche wesentlich beeinflusst wird. Speziell keramische Oberflächen weisen eine offenporige Gegenlauffläche für die Dichtungen auf, die in der Anwendung durch die abrasiven Kanten der Poren erheblichen Dichtungsverschleiß verursachen können. Hinsichtlich der Auswahl der Dichtungen ist deshalb Vorsicht geboten. Sehr hohe Dichtungsstandzeiten ergeben sich bei solchen Stangen, wenn Dichtungen aus Zurcon Z80 verwendet werden.

Dank der intensiven Werkstoffentwicklung sowie der mit wissenschaftlicher Akribie betriebenen Forschungsprojekte und Versuchsreihen, kann Busak+Shamban heute für alle Oberflächen und in Verbindung mit sämtlichen Hydraulikmedien Dichtungen, Abstreifer und Führungsbänder bereitstellen. Bei deren Entwicklung steht immer das Ziel im Vordergrund, die optimalen Werkstoffpartner auszuwählen, um die Entstehung von Abrieb zu unterbinden oder die Einlagerung des Abriebs in die Dichtflächen so zu steuern, dass an den Kolbenstangen kein Schaden entsteht. Dieses Wissen besitzt für mobilhydraulische Systeme gleichermaßen Relevanz wie für stationärhydraulische Anlagen. Selbstverständlich stellt Busak+Shamban dieses Wissen interessierten Anwendern gerne bereit.
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