Bundesdruckerei: Symbolische Goldmedaille für Zugangskontrolle zum „Deutschen Haus“ während der Olympischen Winterspiele

(PresseBox) ( Berlin, )
Das Biometrische Zutritts-Kontroll-System der Bundesdruckerei GmbH für das „Deutsche Haus“ bei den Olympischen Spielen in Turin/Italien hat seine Feuertaufe bestanden. Selbst die widrigen Wetterkonditionen in Sestriere konnten dem Akkreditierungssystem nichts anhaben. „Das System hat der Eiseskälte und dem Schnee getrotzt und wir konnten den Zugang zum Deutschen Haus zuverlässig kontrollieren“, so Ulrich Hamann, Sprecher der Geschäftsführung der Bundesdruckerei. Rund 750 Besucher haben während der Olympischen Spiele das Deutsche Haus täglich betreten und wieder verlassen – viele von Ihnen mehrfach. Insgesamt wurden rund 4.700 Verifikationen pro Tag durchgeführt. Sowohl der Betreiber des Hauses, die Deutsche Sport Marketing GmbH (DSM) als auch die Bundesdruckerei zeigten sich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden.

Axel Achten, Geschäftsführer der DSM: „Wir verleihen der Bundesdruckerei symbolisch eine Goldmedaille für die Akkreditierung und die Zugangskontrolle unseres Hauses. Wir waren das einzige Nationen-Haus während der Winterspiele, dass die zukunftsorientierte Biometrie-Technologie eingesetzt hat und sind überzeugt von unserem Partner.“

Training für die Sommerspiele in Peking 2008

Nun bereitet sich die Bundesdruckerei auf die nächste Olympische Herausforderung vor: „Wir werden unser System auch in Peking bei den Sommerspielen 2008 zum Einsatz bringen. Um auch dort einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen werden wir die verbleibende Zeit nutzen und das System sowie unsere Mitarbeiter intensiv zu trainieren“, so Hamann.

Autogrammstunde mit Silke Kraushaar

Doch das Kapitel Winterspiele 2006 ist für die Bundesdruckerei noch nicht vollständig abgeschlossen. Das Berliner Unternehmen hat die Rodlerin Silke Kraushaar, die in Turin für Deutschland eine Silbermedaille gewonnen hat, auf die CeBIT eingeladen. Silke Kraushaar wird am Sonntag, 12. März, ab 13.30 Uhr auf dem Stand der Bundesdruckerei in Halle 7, B36, eine Autogrammstunde geben. „Wir freuen uns sehr auf den Besuch von Silke Kraushaar. Wir laden alle CeBIT-Gäste ein, diese sympathische Weltklasse-Rodlerin kennen zu lernen“, so Hamann.

Die CeBIT findet vom 9.-15. März 2006 in Hannover statt. Die Bundesdruckerei ist dort mit einem rund 300 Quadratmeter großen Stand sowie einem Vortragsforum vertreten.

Zum Hintergrund:

Das „Deutsche Haus“ in Sestriere war während der Olympischen Winterspiele in Italien, die vom 10.-26.2.2006 stattgefunden haben, der Treffpunkt deutscher Athleten, Funktionäre, Politiker, Journalisten und Wirtschaftspartner.

Wer das „Deutsche Haus“ betreten wollte, musste sich als erstes akkreditieren. Jedem Gast wurde eine biometrische ID-Karte ausgestellt. Jede Person wurde fotografiert und hat sich einmalig mit dem Personalausweis oder Reisepass authentifiziert. Das Foto und die persönlichen Daten wurden auf die PVC-Karte der Bundesdruckerei aufgedruckt. Außerdem mussten die Besucher Fingerabdrücke abgeben, die in einer Datenbank für die Dauer der Winterspiele gespeichert wurden. Damit war der Enrolment-Vorgang abgeschlossen.

Wollte der Besucher nun das „Deutsche Haus“ betreten, konnte er an einer Verifikationsstation am Eingang des Hauses seine Karte auslesen lassen und einen Live-Fingerabdruck abgeben. Die Live-Daten wurden mit den gespeicherten Daten verglichen. Stimmten diese überein, wurde der Zutritt gewährt. „Durch die Nutzung der biometrischen Merkmale der akkreditierten Person wurde die Zutrittssicherheit des Deutschen Hauses maßgeblich erhöht“, beschreibt Hamann den Nutzen des Systems.

Die Bundesdruckerei hatte das „Deutsche Haus“ bereits während der Olympischen Sommerspiele in Athen 2004 gesichert. Dieses Mal waren die Anforderungen an das System allerdings deutlich komplexer: Beispielsweise mussten die Besucher auf Wunsch des DSM dieses Mal sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen des Hauses ihre Karte auslesen lassen. „Dadurch konnten wir jederzeit einen Überblick über die Gäste des Hauses geben. Das wäre vor allem in einer eventuellen Notfallsituation, die glücklicherweise nicht eingetreten ist, von Bedeutung gewesen“, so Hamann.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.