BVMW veröffentlicht Zehn-Punkte-Plan für den Mittelstand

Bonn, (PresseBox) - Die Mittelstandsallianz des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat zehn zentrale Empfehlungen für die Stärkung des Mittelstands in Deutschland veröffentlicht (siehe verlinktes PDF). Darin adressiert der größte Mittelstandsverband in Deutschland, der mit seiner Mittelstandsallianz die Interessen von über 270.000 Unternehmen mit mehr als neun Millionen Mitarbeitern vertritt, zehn Themenfelder, die für den deutschen Mittelstand von besonderer Relevanz sind.

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO), Mitglied der Mittelstandsallianz des BVMW, hat sich als führender deutscher Glasfaserverband mit seiner Expertise entscheidend eingebracht. Denn der deutsche Mittelstand hat unmissverständlich erkannt: Damit Deutschland bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich eine Spitzenposition einnimmt, brauchen wir ein klares Bekenntnis zum flächendeckenden Ausbau der zukunftssichersten Infrastruktur – der Glasfaser. Der eindeutige Appell der Mittelstandsallianz lautet daher: Deutschland braucht Glasfaseranschlüsse bis in alle Gebäude. Hierfür muss die Politik ein nachhaltiges und langfristiges Glasfaser-Infrastrukturziel setzen. Deutschland braucht bis 2025 flächendeckend Glasfaseranschlüsse mit mindestens 1 GBit/s.

BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers: „Es ist offensichtlich, dass die im Breitbandziel 2018 der Bundesregierung gesetzten Ziele mittlerweile überholt sind. Wir müssen jetzt ein langfristiges, tragfähiges Ziel auf Basis reiner Glasfaseranschlüsse bis in alle Gebäude setzen, das weit über das Jahr 2018 und die nächste Legislaturperiode hinaus reicht.“

Mit der Forderung nach einem klaren Glasfaser-Infrastrukturziel schließt sich die Mittelstandsallianz des BVMW den Kernforderungen des Aktionsplans Glasfaser des BREKO an. Mit den darin adressierten, zentralen Maßnahmen appelliert der BREKO an die Politik, den Fokus künftig ausschließlich auf den flächendeckenden Ausbau mit Gigabit-Glasfaser-Anschlüssen bis in alle Gebäude Deutschlands zu legen und ein nachhaltiges und langfristig angelegtes Glasfaser-Infrastrukturziel deutlich über die kommende Legislaturperiode hinaus zu formulieren. „Mit einer konsequenten Umsetzung unseres Aktionsplans bringen wir Deutschland beim Glasfaserausbau vom Seitenstreifen auf die Überholspur“, unterstreicht BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers.

Nur direkte Glasfaseranschlüsse bis in alle Gebäude sind die in der Lage, die Anforderungen mittelständischer Unternehmen in der kommenden Gigabit-Gesellschaft zu erfüllen. Ein besonderer Fokus der ebenfalls überwiegend mittelständisch geprägten Netzbetreiber des BREKO liegt daher auf der Erschließung von Gewerbegebieten.

„Reine Glasfaseranschlüsse bis direkt zu allen Bürgern und Unternehmen sind schon bald so wichtig wie ein Wasser- oder Stromanschluss“, bekräftigt BREKO-Präsident Norbert Westfal. „Wir brauchen jetzt den Mut und den Willen aller Beteiligten, um heute die digitale Infrastruktur von morgen zu bauen!“

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