Compliance im Beschaffungsprozess

(PresseBox) ( Frankfurt, )
Das Thema "Compliance" ("Einhaltung") hat enorm an Bedeutung gewonnen. Erhöhte Regelungsdichte und geänderte Wahrnehmungen durch die Öffentlichkeit stellen höhere organisatorische Anforderungen an die Unternehmen, was die Einhaltung von Geboten und Verboten anbelangt. Neben stark regulierten Themenfeldern wie Wirtschaftskriminalität (Korruption, Untreue u. ä.) und Kartellrecht geraten auch Themen wie Corporate Social Responsibilty (soziale und umweltbezogene Anliegen) in den Blickpunkt.

Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik befasst sich seit langem mit beschaffungsrelevanten Facetten von Compliance. Bereits 1997 verabschiedete der BME "Ethikrichtlinien" für seine Mitglieder. Veröffentlichungen zum Thema, etwa der Leitfaden "Korruptionsprävention bei der elektronischen Vergabe", geben Unternehmen bzw. Verantwortlichen in Einkauf und Beschaffung konkret umsetzbare Hilfestellung.

Angesichts neuer Entwicklungen - wie Globalisierung und aktuell anstehenden Gesetzesverschärfungen im Korruptionsstrafrecht - veranstaltet der BME am 23. Oktober 2008 in Frankfurt den Thementag "Compliance im Beschaffungsprozess".

Hier erfahren Einkaufs- und Compliance-Verantwortliche Aktuelles über den Stand regulatorischer Vorgaben, insbesondere im Hinblick auf Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit und Korruption. Wo beginnt die Strafbarkeit des Einkäufers? Wie lassen sich Gebote und Verbote in die Einkaufsorganisation und -prozesse nutzbringend integrieren und zugleich die eigentlichen Unternehmensaufgaben des Einkaufs (Versorgungssicherheit, Kostenstrukturen, Qualität etc.) verfolgen?

Themen u. a.:

- Code of Conducts und Supplier Code of Conducts
- Compliance am Beispiel von Arbeitsbedingungen (Audits/Lieferantenmanagement und -entwicklung)
- Deutsches und internationales Korruptionsstrafrecht
- Sicherstellung von Compliance im Beschaffungsprozess; von der Ausschreibung über die Vergabe zum Nachtragsmanagement und Claims
- Einkaufsverträge und Compliance (zweckmäßige Sanktionen)
- Maßnahmen zur effizienten Korruptionsbekämpfung (Richtlinien zur Annahme von Geschenken und Lieferanteneinladungen, Job-Rotation und andere zweckmäßige organisatorische Maßnahmen)
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