Web Mobs: die nächste Generation der Social Software

(PresseBox) ( Karlsruhe, )
Nach Smart Mobs und Flash Mobs folgt die nächste Generation der sozialen Netzwerke. Ohne Verabredung und ohne sich vorher zu kennen, treffen sich Gleichgesinnte auf relevanten Inhalten. Web Mobs müssen dazu weder das Haus verlassen noch ihre Anonymität aufgeben. Web Mobs treffen sich auf Webseiten.

Vor drei Jahren machte erstmals das Social Network Friendster von sich reden und viele Anbieter wie OpenBC und MySpace folgten. Die Netzwerke sind dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Mitgliederdatenbank führen und die entsprechenden Beziehungen der Mitglieder untereinander darstellen. Diese sozialen Netzwerke der ersten Generation bilden zunächst ab, welche Beziehungen unter den Mitgliedern bereits aus der realen Welt bestanden haben, oft bevor es die virtuellen Netzwerke überhaupt gegeben hat.

Aber wie kommt es zur ersten Begegnung, zum ersten Kontakt? Friendster und Co. glauben, neue Beziehungen entstehen entlang von alten: weil es der Freund eines Freundes ist.

Dr. Heiner Wolf verfolgt einen anderen Ansatz. Er geht davon aus, dass Menschen auf Grund von gemeinsamen Interessen und ähnlichen Vorlieben neue Beziehungen knüpfen. Aus dieser Vorstellung hat er das System der virtuellen Präsenz entwickelt, eine neue Generation der Social Software. Dabei müssen sich die Beteiligten, die so genannten Web Mobs, weder mit einer umfangreichen Profilabfrage registrieren, noch müssen sie sich verabreden. Auch der Zufall spielt mit, wenn zwei sich treffen. Web Mobs sind nicht an eine Webseite oder eine Community gebunden. Die Software ist universal auf jedem virtuellen Raum, jeder beliebigen Webseite, nutzbar.

Wie im "richtigen Leben" sind im Web, nach Meinung von Dr. Heiner Wolf, Bezie­hungs­anbahnungen von zwei Voraussetzungen geprägt. Erstens zur selben Zeit am selben Ort zu sein und zweitens das gemeinsame Interesse für den Inhalt der besuchten Webseite.

"So sind wir es seit Jahrhunderten im realen Leben gewohnt. Man lernt sich im Fitnessstudio, im Hörsaal oder im Wartezimmer beim Tierarzt kennen. Ganz zufällig. Mit Menschen, die zur selben Zeit dasselbe Interesse teilen, fühlen wir uns verbunden. Das ist die natürliche Basis für den Erstkontakt. Im Internet ist das ganz genauso. Wer zur selben Zeit auf derselben Webseite ist, hat etwas gemeinsam. Auf den Content kommt es an", erläutert Wolf.

Aus dieser Idee entwickelte Wolf das System der virtuellen Präsenz. Der Chief Scientist der Softwarecompany bluehands stellt die Social Software der Internetgemeinde kostenlos zur Verfügung. Die neue Generation der Social Networking Dienste wurde auf Basis des Jabber Protokolls XMPP entwickelt und unterliegt der Open Source Lizenz GPL.

Weitere Informationen zur virtuellen Präsenz und Web Mobs:
http://www.virtuelle-praesenz.de und http://www.webmobs.de.
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