Präsentation des Innovationsprojektes: Information-based Medicine

27. Januar 2010 | Beginn: 16:00 Uhr | Ende: 19:00 Uhr

(PresseBox) ( Berlin, )
Das Drittmittelprogramm ForMaT des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) hat es sich zum Ziel gesetzt, Ergebnisse der öffentlichen Forschung für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Unter dem Titel Informationbased Medicine profitieren davon jetzt auch drei mathematische Forschungsprojekte aus den Bereichen Lebenswissenschaften und Medizin. In den Bereichen "Proteombasierte Fingerprints zur Krankheitsfrühdianose", "Nichtinvasive Frühdiagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen" und "Pharmakokinetische Modellierung in der Wirkstoffentwicklung" werden drei Teams aus je drei Forschern in den kommenden zwei Jahren eine Plattform entwickeln, mit der neuartige Analysen der jeweils enorm großen Datenmengen der einzelnen Unter-Bereiche möglich sein werden. Diese Plattform wird dabei auf Modellen und Algorithmen basieren, die am DFG-Forschungszentrum MATHEON entwickelt wurden.

Die thematischen Schwerpunkte

Proteombasierte Fingerprints

Auf diesem Verwertungsgebiet verfügt das Innovationslabor über sehr umfangreiche Vorarbeiten in einem oft kritisch betrachteten und recht offenen Marktsegment. Die geplante Dienstleistung wird schrittweise von Kompetenzzentren aus auf (Fach-) Arztpraxen ausgedehnt werden. Zusammen mit klinischen Partnern werden Standards der Blutabnahme und bearbeitung entwickelt, die den problematischen Einfluss der Proteaseaktivität auf die Diagnose minimieren sollen. Forschungsziel auf diesem Gebiet ist die Weiterentwicklung der bisherigen Verarbeitungs-Pipeline zu einem professionellen Einsatz bei der Analyse von standardisierten Blutproben in der klinischen Diagnostik. Dabei wird der Fokus auf ein verbessertes Verständnis des Einflusses von Geräteparametern, eine verbesserte automatische Signifikanzanalyse von Bioprints und die Entwicklung weiterer Biomarker gelegt.

Nichtinvasive Frühdiagnose von Herz-Kreislauferkrankungen

In diesem Gebiet steht die Entwicklung eines medizintechnischen Geräts für Checkup-Untersuchungen, das zur nichtinvasiven Früherkennung von Herz-Kreislauferkrankungen eingesetzt und direkt an medizinische Einrichtungen vertrieben werden kann, im Mittelpunkt. Forschungsziel ist die Weiterentwicklung eines bereits im Patentanmeldungsprozess befindlichen Verfahrens, das die physiologischen Eigenschaften des menschlichen Herz-Kreislaufsystems bei bestimmten, im Zusammenhang mit Blutstromhindernissen stehenden Erkrankungen beschreibt.

Pharmakokinetische Modellierung

Hier soll die bisher entwickelte Simulations- und Modellierumgebung der Absorption, Distribution, Metabolisierung, Exkretion, sowie Liberation eines Arzneistoffes um eine umfangreiche Modell- und Datenintegrationsbibliothek ergänzt werden. Dazu wird ein Community-Ansatz mit einer internen Qualitätsabsicherung verbunden. Im Fokus steht die Erstellung eines Softwareprodukts, das an die forschenden Pharmaunternehmen auslizensiert und bzw. oder für entsprechende Beratungsleistungen verwendet werden soll. Forschungsziel ist die Weiterentwicklung des in Voruntersuchungen entwickelten in silico-Werkzeuges, um möglichst spezifisch auf die physiologischen Eigenschaften unterschiedlicher Patientengruppen eingehen und die klinische Studienphase vorbereiten zu können.

Die Veranstaltung zur Präsentation des Innovationsprojektes Informationbased Medicine dient der Anregung eines wissenschaftlichen Dialogs zu den einzelnen Teilprojekten. Zudem sucht das Innovationslabor noch einige qualifizierte MitarbeiterInnen, deren Aufgabenbereiche und Anforderungsprofile im Rahmen dieser Veranstaltung charakterisiert werden sollen.
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