BASF und SIBUR kooperieren bei der Entwicklung innovativer Polymerlösungen

(PresseBox) ( Moskau, Russland, und Ludwigshafen, Deutschland, )
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- Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung, um das Bekenntnisbeider Unternehmen für die Entwicklung innovativer Lösungen zubesiegeln
- Bündelung von Kompetenzen zur gemeinsamen Förderung destechnologischen Fortschritts

SIBUR und BASF entwickeln gemeinsam innovative Polymerlösungen im PolyLab Forschungs- und Entwicklungszentrum von SIBUR in Moskau, Russland. Eine feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrags fand am 30. Mai 2019 im neu eingeweihten, hochmodernen PolyLab von SIBUR im Skolkovo Innovation Center statt, um das klare Bekenntnis von SIBUR und BASF zu besiegeln.

Beide Unternehmen werden zusammenarbeiten, um digitalen Technologien in Produktion und Forschung zu erschließen und um eine innovative Produktpalette von Polymeren unter Verwendung der von BASF angebotenen Kunststoffadditive zu entwickeln. Darüber hinaus wird die BASF mit ihrem technischen Know-how die Entwicklung neuer Technologietests im PolyLab, dem Hauptforschungszentrum der SIBUR NIOST, und den Produktionsstätten von SIBUR unterstützen. Die Unternehmen planen außerdem, gemeinsam neue hochwirksame Additivlösungen für sehr anspruchsvolle Verarbeitungsbedingungen für Polymere, insbesondere für langlebige Gebrauchsgüter, zu entwickeln. Diese neuen Lösungen werden auf gemeinsamen technischen Veranstaltungen vorgestellt, um die Kunden von SIBUR und Industriepartner zu schulen.

„Diese neue Vereinbarung erweitert unsere strategische Partnerschaft mit einem der weltweit größten Chemiekonzerne und eröffnet neue Möglichkeiten für alle Verbraucher von Polymerprodukten. Durch die Bündelung des umfangreichen Know-hows beider Unternehmen werden wir moderne synthetische Materialien entwickeln, die fortschrittlich und nachhaltig sind“, sagte Pavel Lyakhovich, Mitglied des Vorstands und Geschäftsführer von OOO SIBUR.

„SIBUR konzentriert sich sehr stark auf die Entwicklung innovativer Lösungen zur Förderung des technologischen Fortschritts in den Branchen, in denen sie tätig sind, und unterstützt die Kreislaufwirtschaft. Sie sind auch ein langjähriger Geschäftspartner“, sagte Achim Sties, Senior Vice President, Performance Chemicals Europe, BASF SE. „Wir bei BASF sind bestrebt, Additivlösungen zu entwickeln, die wirtschaftlich sind und eine längere Lebensdauer haben. Ich bin davon überzeugt, dass diese erweiterte Partnerschaft mit SIBUR das Erreichen der Ziele beider Unternehmen beschleunigen wird, durch innovative Lösungen langfristigen Erfolg zu erzielen, indem das starke Additiv-Know-how der BASF und die umfangreiche Erfahrung von SIBUR mit synthetischen Polymeren genutzt werden.”

Polymere sind bekannte synthetische Materialien, die langlebig, stark und umweltfreundlich sind und in den Bereichen Bauwesen, Versorgung, Automobil, Gesundheitswesen, Nahrungsmittel und anderen Industrien weit verbreitet sind. Die Hauptaufgabe des PolyLab von SIBUR ist es, die Verwendung von Polymeren sowohl bei der Herstellung bestehender Produkte als auch bei der Entwicklung neuer Lösungen zu fördern, um den technologischen Fortschritt für die relevanten Industrien voranzutreiben. PolyLab wird die Verwendung von recycelten Materialien und die Anwendung von Polymeren in der Kreislaufwirtschaft fördern. Zu diesem Zweck werden in den Pilotfertigungslinien des Zentrums Muster neuer PE-(Polyethylen) und PP-(Polypropylen) Typen zu Rohren, medizinische Artikeln, Folien, Lebensmittelverpackungen, Kanistern und anderen Produkten verarbeitet. Dies gibt einen tieferen Einblick in die Eigenschaften der Polymere und deren Einfluss auf die Qualität des Endprodukts. So können die Materialien weiter verbessert und die Produktionseffizienz gesteigert werden.

Über SIBUR
SIBUR ist Marktführer der russischen petrochemischen Industrie. Es beschäftigt mehr als 26.000 Mitarbeiter. Das einzigartige vertikal integrierte Geschäftsmodell des Unternehmens ermöglicht es, wettbewerbsstarke Produkte zu entwickeln, die in den Bereichen Chemie, Fast Moving Consumer Goods (FMCG), Automotive, Bauwesen, Energie und anderen Industrien in 80 Ländern weltweit eingesetzt werden.

SIBUR trägt dazu bei, die CO2-Emissionen aus der Verbrennung von Nebenprodukten der Erdölförderung, wie beispielsweise Erdölbegleitgas (APG), zu reduzieren und stattdessen zu recyceln. Im Jahr 2018 verarbeitete SIBUR 22,3 Milliarden Kubikmeter APG und reduzierte damit die Treibhausgasemissionen um 72 Millionen Tonnen, was der jährlichen CO2-Bilanz eines mittelgroßen europäischen Landes entspricht.

Im Jahr 2018 erzielte SIBUR einen Umsatz von 9,1 Milliarden US-Dollar und ein bereinigtes EBITDA von 3,3 Milliarden US-Dollar.
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