Balda steigt in die Fertigung von Metallkomponenten ein

Joint Venture mit AVY aus Taiwan zur Herstellung von Metallstanz- und Aluminium/Magnesium-Druckgussteilen schafft eigene Ressourcen für Handykomponenten aus Metall

(PresseBox) ( Bad Oeynhausen, )
Die Balda AG ergänzt ihr Portfolio in der Fertigung von Gehäusekomponenten um Metallformteile. Der Spezialist für Präzisions-Kunststoffteile wird in einem Joint Venture mit der taiwanesischen Firma AVY Precision Technology Inc. Metallstanzteile und Druckgusskomponenten produzieren. AVY gehört zur ABICO-Gruppe und produziert an den chinesischen Standorten Suzhou und Dongguan bereits Metallgehäuseteile für Digital-Kameras. Der heute unterzeichnete Vertrag sichert Balda 60 Prozent der Anteile am neuen Joint Venture mit einem Stammkapital von 100.000 US-Dollar. Vertragspartner ist die Balda-Holdinggesellschaft in Singapur. Vorerst wird das Unternehmen vorhandene Produktionskapazitäten von AVY nutzen. Investitionen in eigene Anlagen sind erst bei entsprechenden Auftragsvolumina vorgesehen.

„Mit dem neuen Gemeinschaftsunternehmen ergänzt Balda seine Kompetenzen auf ideale Art“, erläutert der Vorstandsvorsitzende Joachim Gut. „Wir sind so in der Lage, neben den Kunststoffkomponenten als unserem Kerngeschäft auch hochwertige Metallgehäuseteile z.B. für den Infocom-Markt anzubieten.“ AVY bringe die Erfahrung aus dem Kamera-Bereich mit und verfüge bereits über entsprechende Produktionsanlagen sowie Geschäftsbeziehungen zu allen wesentlichen japanischen und koreanischen Kameraherstellern, z.B. Samsung und Canon. Zudem sei die räumliche Nähe der Produktion im chinesischen Suzhou ein logistischer Vorteil. Balda betreibt dort bereits seit 2001 einen eigenen Fertigungsstandort.

Erfahrener Partner

„Das neue Gemeinschaftsunternehmen startet mit der jahrzehntelangen Erfahrung von Balda und der ABICO Group. So sind teure Lernprozesse nicht zu erwarten“, so Gut. ABICO (Ability Enterprise Co., Ltd.), die Muttergesellschaft von AVY, stellt seit über 40 Jahren optische Produkte her. „Für das angestammte Geschäft im Kamerabereich hat AVY weiterhin Exklusivität. Für alle anderen Märkte hat das Joint-Venture Exklusivität in Asien“, erläutert der Balda-CEO.

Schrittweises Investment

Zunächst wird das Gemeinschaftsunternehmen noch keine eigenen Fertigungsanlagen aufbauen. Für erste Aufträge kauft das Joint Venture Produktionskapazitäten an den AVY-Standorten Suzhou und Dongguan ein. „Erst wenn ein entsprechendes Auftragsvolumen von mindestens 10 Millionen Euro gesichert ist, werden wir in eigene Anlagen investieren“, so Gut. Dann sei mit einem Investment von rund 10 Millionen Euro über 12 bis 18 Monate zu rechnen.
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