Corona-Virus und Verschwörungstheorien - für Cyberkriminelle die perfekte Kombination

(PresseBox) ( Puchheim, )
Während die Welt im Umgang mit dem Corona-Virus äußerste Vorsicht walten lässt, machen sich Cyberkriminelle die Krise zu Nutze, um Anwender zu betrügen, deren Daten zu stehlen und gegebenenfalls auch zu erpressen.

Dies ist für Experten per se kaum überraschend, doch jetzt haben die Forscher des US-amerikanischen Cybersecurity-Spezialisten Proofpoint eine bemerkenswerte Entwicklung beobachtet: Auf Basis von Verschwörungstheorien versuchen die Cyberkriminellen Ängste zu schüren. Dabei geht es um angeblich unveröffentlichte Heilmittel für das Corona-Virus. Die Kriminellen versenden dabei mit Malware infizierte Dokumente und missbrauchen dafür legitime Quellen aus dem Gesundheitsbereich, um Benutzer zu manipulieren.

In dieser jüngsten Runde von Kampagnen sind gleich mehrere unterschiedliche Schadsoftware-Varianten im Einsatz. Dazu gehört – leider fast schon selbstverständlich – Emotet, aber auch der Credential Stealer AZORult, der Keylogger AgentTesla und nicht zuletzt der RAT (Remote Access Trojan) NanoCore, der sämtliche persönliche Informationen stehlen kann, einschließlich Finanzdaten. Hinzu kommt, dass die Angreifer ihre Attacken auch auf den Diebstahl von Ausweispapieren ausgeweitet haben. Im Rahmen der Angriffe konnten die Experten von Proofpoint sowohl gefälschte Office-365- und Adobe- aber auch DocuSign-Sites feststellen, die dazu gedacht sind, Anmeldedaten zu stehlen. Die Links zu diesen Sites werden via E-Mails zum Thema Corona-Virus verbreitet.

Der Schwerpunkt dieser Kampagnen sind derzeit Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Bau, Bildung, Energie, Gesundheitswesen, Fertigung, Einzelhandel und Transport. Betroffene Regionen sind bisher Australien, Japan und die Vereinigten Staaten sowie Italien. Letzteres könnte darauf hindeuten, dass die Cyberkriminellen aktuell an der weiteren Internationalisierung ihrer Angriffe arbeiten.

Details zu diesen Angriffen und Screenshots einiger Dokumente und E-Mails finden Sie im aktuellen Blogbeitrag unseres Kunden Proofpoint.
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