ARRIs neue ALEXA Mini LF wird ausgeliefert und begeistert Kameraleute weltweit

(PresseBox) ( Munich, )

Auslieferung der ersten ALEXA-Mini-LF-Kameras mit finaler Software beginnt
Kameraleute wie Roger Deakins und Greig Fraser setzten bereits Vorserienmodelle bei High-end-Produktionen ein
ARRIs Large-Format-Kamerasystem – mit ALEXA Mini LF, ALEXA LF und Signature-Prime-Objektiven – bietet beste Gesamtbildqualität


Nach umfangreichen Tests hat die Qualitätskontrolle von ARRI die finale Software für die ALEXA Mini LF freigegeben. Ab 18. September 2019 werden Kameras mit dieser Software ausgeliefert. Besitzer von Vorserienmodellen können die aktualisierte Software herunterladen und auf ihren Kameras installieren.

„Das Large-Format startet nun durch“, betont Stephan Schenk, Managing Director ARRI Cine Technik und verantwortlich für die Business Unit Camera Systems. „Als wir 2018 ARRIs Large-Format-Kamerasystem mit der ALEXA-LF-Kamera, den Signature-Prime-Objektiven und dem LPL-Objektiv-Mount vorgestellt haben, war es für die Produktionslandschaft aufregend, etwas Neues auszuprobieren. Mittlerweile haben viele mit der ALEXA LF gearbeitet und schätzen die einzigartige Large-Format-Ästhetik unseres LF-Sensors. Mit der Auslieferung der ALEXA Mini LF können wir jetzt eine perfekte Auswahl an Tools anbieten. Gemeinsam können die umfangreich ausgestattete High-Speed-Kamera ALEXA LF und die kompakte, leichte ALEXA Mini LF jede Aufgabe meistern.“

Beide Kameras verwenden denselben Large-Format-Sensor, der auf Technologie basiert, die in allen ARRI-Digitalkameras zum Einsatz kommt. Deshalb bieten beide Kameras die beste Gesamtbildqualität, den größten Dynamikumfang, die für ARRI typische natürlicher Farbwiedergabe mit angenehmen Hauttönen sowie optimale Voraussetzungen für die VFX-Bearbeitung und einfache Farbbestimmung. Der LF-Sensor ist jedoch doppelt so groß wie ein Super-35-Sensor und liefert somit diese einzigartige Large-Format-Ästhetik, mehr Schärfe, größere Kontraste, geschmeidigere Bilder und außerdem ein geringeres Grundrauschen, welches eine höhere nutzbare Empfindlichkeit ermöglicht.

Bei der ALEXA Mini LF konnte der große Sensor in einem sehr kompakten Gehäuse untergebracht werden. Zu den vielen neuen Features gehören ein Medienschacht für die neuen Codex Compact Drives, ein neuer kontrastreicher, hochauflösender Sucher mit einem zusätzlichen ausklappbaren Monitor, interne motorisierte FSND-Filter, eingebaute Mikrofone, zusätzliche Stromanschlüsse, Genlock-Sync und vieles mehr. Die ALEXA Mini LF zeichnet kamera-intern in Apple ProRes oder in ARRIRAW auf – ohne dass Erweiterungen nötig sind. Sie wird mit 12 oder 24 Volt betrieben. Da sie fast exakt dieselbe Größe und dasselbe Gewicht wie die ALEXA Mini hat, ist die ALEXA Mini LF mit dem meisten mechanischen und elektronischen Zubehör dieser Kamera kompatibel. Der Einsatz ist somit schnell und einfach möglich. Der LPL-Objektiv-Mount eignet sich perfekt für ARRI-Signature-Prime-Objektive wie auch für Large-Format-Objektive anderer Hersteller, und mithilfe des PL-zu-LPL-Adapters können auch alle PL-Mount-Objektive verwendet werden. In Kombination mit dem ARRI Wireless Video Transmitter WVT-1 kann die ALEXA Mini LF problemlos in das immer populärer werdende ARRI Wireless Video System integriert werden.

„Als wir die ALEXA Mini LF angekündigten, war die Nachfrage riesig. Weil viele Kameraleute sie bei ihren Projekten einsetzen wollen, beschlossen wir, schon vor dem offiziellen Auslieferungstermin Vorserienmodelle zur Verfügung zu stellen“, ergänzt Marc Shipman-Mueller, Product Manager Camera Systems bei ARRI. Und weiter: „Wir freuen uns, dass die Vorserienmodelle die Erwartungen unserer Kunden erfüllten. ALEXA-Mini-LF-Kameras kamen bereits bei einigen spektakulären High-end-Spielfilmen, -Werbefilmen und -TV-Serien zum Einsatz – und die Kameraleute sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Alle Erkenntnisse, die wir bei diesen Produktionen gewinnen konnten, flossen natürlich in die finale Software ein.“

Besitzer von Vorserienmodellen werden sich freuen zu hören, dass die Hardware der ALEXA Mini LF von Vorserien- zu Serienkameras gleichgeblieben ist. Sie können die finale Software auf der Website arri.com herunterladen und ihre Kameras jederzeit ganz einfach updaten.

Es folgt eine kleine Auswahl von Projekten, bei denen die ALEXA Mini LF bereits zum Einsatz kam oder bei denen sie aktuell verwendet wird:

„1917“ – Kameramann Roger Deakins

Der vielfach preisgekrönte Kameramann Roger Deakins (CBE, ASC, BSC) war der erste, der mit einem Prototyp der ALEXA Mini LF arbeiten konnte. Er setzte die Kamera bei „1917“, einem Drama über den Ersten Weltkrieg, ein. Er verwendete die ALEXA Mini LF in Kombination mit ARRI-Signature-Prime-Objektiven und dem Kamera-Stabilisierungssystem ARRI TRINITY. „Das Bild, das die Mini LF in Verbindung mit den Signature Primes liefert, kommt dem, was meine Augen sehen, näher als alles andere, womit ich bisher arbeitete“, erklärt Roger Deakins.

„Dune“ – Kameramann Greig Fraser

Regisseur Denis Villeneuve und Kameramann Greig Fraser (ASC, ACS) haben sich der Aufgabe gestellt, die enorme Tiefe des weltweit meistverkauften Science-Fiction-Romans „Dune“ zu verfilmen. Die Dreharbeiten wurden im August 2019 abgeschlossen. Bei diesen setzten sie in erster Linie auf ALEXA LF, Panavision Ultra Vista und Large-Format-Objektive der H-Serie. In den letzten Monaten des Drehs kam außerdem ein ALEXA-Mini-LF-Prototyp zum Einsatz. „Die ALEXA LF ermöglicht mir eine größere Dimensionalität, eine Kombination aus größerem Sichtfeld und geringerer Schärfentiefe“, sagt Greig Fraser. „Mit der ALEXA LF konnte ich problemlos bis zu 2000 ASA gehen, ohne sichtbares Rauschen und mit einer sehr angenehmen Textur. Die Mini LF hat ermöglicht, was ich vormals in der Large-Format-Fotografie als unmöglich erachtete. Sie gibt mir die Freiheit, die Kamera stets so zu bewegen, wie es mir am besten erscheint – und diese Freiheit ist unschlagbar. Gratulation an ARRI, die Grenzen der Technologie mit Erfolg ständig zu verschieben – das macht meinen Job noch aufregender!“

„Kung Fury 2“ – Kameramann Tom Stern

Der große Hollywood-Spielfilm „Kung Fury 2“ ist eine turbulente, Action-reiche Produktion, die nach einer kleinen Kamera verlangt. Regie führte David Sandberg, für die Kamera war Tom Stern (ASC, AFC) verantwortlich. Gedreht wurde mit der ALEXA Mini LF und ARRI-Signature-Prime-Objektiven. „Bei der neuen ALEXA Mini LF ist vieles geringer – vor allem das Gewicht und die Größe. Aber in der Bildqualität steht sie ihrer großen Schwester, der ALEXA LF, in nichts nach. Und für einen Kameramann ist weniger einfach mehr”, sagt Tom Stern. Und fügt hinzu: „Die Signature Primes mag ich wirklich gern. Super MTF, aber nicht zu scharf und kontrastreich. Sie sind extrem schnell und kommen mit Streulicht sehr gut zurecht.“

„Chinese Women’s Volleyball“ – Kameramann Zhao Xiao Shi

Regisseur Peter Chan und Kameramann Zhao Xiao Shi fangen in ihrem Spielfilm „Chinese Women’s Volleyball“ die Spannung und die schnellen Bewegungen des Volleyball-Sports ein. Dafür setzten sie auf die ALEXA Mini LF, ARRI/ZEISS Master Primes und Leitz-Thalia-Objektive. „Die ALEXA Mini LF bietet die gleiche exzellente Bildqualität wie die ALEXA LF, hat aber ein kompakteres, leichteres Kameragehäuse, ganz ähnlich wie die ALEXA Mini“, sagt Zhao Xiao Shi. „Wir drehen einen Spielfilm über Sport, mit vielen Bewegung-Shots und Handkamera-Aufnahmen. Da ist die Mini LF eine echte Hilfe.“

„Outlander, Staffel 5“ – Kameramänner Stijn Van der Veken und Alasdair Walter

„Outlander“ ist eine extrem populäre TV-Serie, die auf Diana Gabaldons Zeitreise-Romanen basiert. Die Dreharbeiten fanden an vielen Orten in Schottland statt. Dabei arbeiteten die beiden Kameramänner Stijn Van der Veken (ASC, SBC) und Alasdair Walter mit ALEXA-LF-Kameras, einer ALEXA Mini LF und ARRI-Signature-Prime-Optiken. „Die Kombination aus LF-Sensor und Signature Primes ist für mich ein absoluter Gewinn – samtige Hauttöne und dennoch großartig scharfe Augen. Dank des LF-Sensors und der Signature-Prime-Objektive konnte ich bei ,Outlander 5’ ein paar schwierige Nachtdrehs meistern. Ich musste mit 3200 ISO drehen, und dennoch gab es kein Rauschen. Zugleich behielten die Signatures die ganze Zeit bis hin zu einer weit geöffneten Blende einen brillanten Kontrast. So etwas habe ich noch nie zuvor gesehen.“

„La Bonne Épouse“ – Kameramann Guillaume Schiffman und Camera Operator Benoit Theunissen

„La Bonne Épouse“ ist eine Tragikomödie von Martin Provost mit Juliette Binoche in der Hauptrolle. Der Film dreht sich um die Situation der Frau in den 1960er Jahren. Kameramann Guillaume Schiffman (AFC) entschied sich für das Large-Format-Kamerasystem von ARRI, bestehend aus der ALEXA LF und ARRI Signature Primes. In dieses Setup ließ sich das Vorserienmodell der ALEXA Mini LF, das Camera Operator Benoit Theunissen für Steadicam-Aufnahmen einsetzte, reibungslos integrieren. „Das Large-Format kennzeichnet eine besondere Schönheit, die Textur der Bilder ist prächtig. Aufgrund ihrer wunderschön geschmeidigen Hauttöne und des großen Umfangs an Brennweiten habe ich mich dazu entschlossen, es mit den ARRI Signature Primes zu kombinieren,“ erklärte Guillaume Schiffman bereits vor einigen Monaten. Benoit Theunissen ergänzt nun: „Es ist ein perfektes Tool: eine leichte Large-Format-Kamera, die aussieht und sich anfühlt wie die ALEXA Mini, an die ich gewöhnt bin! Eine großartige Weiterentwicklung innerhalb der ARRI-Kamera-Familie!“

Werbefilm „Qantas 100th Anniversary“ – Kameramann Jeremy Rouse und Regisseur Kiku Ohe

Qantas, die größte Airline Australiens, feiert 2020 ihren 100. Geburtstag mit einer weltweiten Werbekampagne. Die Filme dafür haben Kameramann Jeremy Rouse (ASC) und Regisseur Kiku Ohe mit ALEXA LF und ALEXA Mini LF aufgenommen. „Der ALEXA-Sensor war meine bevorzugte Wahl wegen seiner Natürlichkeit, der Hauttöne und der Farben“, bestätigt Jeremy Rouse. „Der Regisseur und ich waren uns mit Blick auf die Dimension dieses Projekts einig: Eine Large-Format-Kamera würde uns hochauflösende Landschaftsbilder und schöne Porträts ermöglichen. Aber wir wollten auch eine Kamera, die ich einfach in die Hand nehmen konnte, um zu improvisieren. Wir haben viele Kameras ausprobiert und waren uns dann einig: Die Kombination aus ALEXA LF und ALEXA Mini LF ist für den Job perfekt.“ Regisseur Kiku Ohe ergänzt: „Es handelt sich um eine weltweite Kampagne für eine der bedeutendsten Marken Australiens. Deshalb haben sich die Größe und Dimension der Large-Format-Ästhetik einfach richtig angefühlt. Ich bin begeistert von der visuellen Dimension und der Tiefe der Bildsprache, die wir geschaffen haben. Sie dienen sowohl der Geschichte als auch den Figuren in einer Weise, die sich wahrhaftig anfühlt.“

„Nomad“ – Kameramann Kevin Garrison

Für Taron Lextons Independent-Film „Nomad“ reiste Kameramann Kevin Garrison in 25 Länder auf sieben Kontinenten. Der Dreh begann mit einer ALEXA LF: Mit ihr nahm Kevin Garrison in Chile eine spektakuläre Sonnenfinsternis auf. Dann zog die Produktion nach Australien und Afrika weiter. Von hier an drehte Kevin Garrison mit einem Vorserienmodell der ALEXA Mini LF. „Das war die perfekte Kamera für unser Projekt: ein Independent-Film mit geringem Budget, aber gewaltiger, epischer Bildsprache“, sagt Kevin Garrison. „Wir reisen viel, und dank der Mini LF können wir an Orten drehen, an denen die Arbeit mit einer größeren Kamera nicht möglich gewesen wäre. Außerdem ist sie sehr zuverlässig. Wir haben sie in einigen abgelegenen Gegenden in Afrika den ganzen Tag laufen lassen: bei Sand und Staub, die ein irrer Wind jeden Tag 14 Stunden lang heran wehte, sowie bei irreal anmutender Hitze und ebensolcher Kälte.“

Mehr Informationen zur ALEXA Mini LF unter www.arri.com/alexaminilf

 
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