Ein Spammer pro Monat weniger

Vor zwei Jahren siegte AOL juristisch zum ersten Mal gegen einen deutschen Versender von E-Müll. Jetzt feiert AOL den 25. Erfolg.

(PresseBox) ( Hamburg, )
Fast genau zwei Jahre nach dem ersten Sieg gegen einen Versender unerwünschter Werbemails, erwirkte AOL Deutschland jetzt den 25. juristischen Erfolg gegen einen Spammer. Das Landgericht Hamburg erließ auf Antrag des Onlineunternehmens eine Einstweilige Verfügung gegen Oliver E. und eine panamesische Gesellschaft. Oliver E. und die Gesellschaft bewarben mit einer als „privat“ getarnten „Einladung zur Schlampenschlacht“ per Massenmail ein gewerbliches Angebot.

Der Geschäftsführer von AOL Deutschland, Stan Laurent, freut sich über die Erfolge im Kampf gegen Versender unerwünschter Werbemails: „Statistisch gesehen haben wir seit dem Start unserer Anti-Spam-Kampagne vor zwei Jahren jeden Monat einen E-Müll-Versender juristisch aus dem Verkehr gezogen. Im Zusammenspiel mit unseren verbesserten technischen Maßnahmen und einer erfolgreichen Sensibilisierung des Gesetzgebers, machen wir Spammern das Leben immer schwerer.“

AOL begann im Frühjahr 2003 Spammer systematisch mit juristischen Mitteln zu verfolgen. Dieses entschiedene Vorgehen war Teil einer Aktion, die gemeinsam mit der Zeitschrift Computer Bild gestartet wurde. Über 100.000 Internet Nutzer hatten eine Forderung nach eindeutigeren Gesetzen gegen E-Müll unterzeichnet.


Mitte Februar diesen Jahres hat nun der Bundestag in erster Lesung das Anti-Spam-Gesetz beraten. Vor allem das Verschleiern des kommerziellen Charakters einer Massenmail und eine Täuschung über die Identität des Versenders sollen bestraft werden können. Auf Europaebene haben sich mittlerweile 13 Staaten zusammengeschlossen, um koordiniert gegen die Versender von Massen-Werbemails vorzugehen.

Neben juristischen Erfolgen und Fortschritten in der Gesetzgebung, profitieren AOL Kunden auch von enorm verbesserter Anti-Spam-Technologie: Die eingehenden Spam-Mails bei AOL Kunden konnten im Jahr 2004 dramatisch um 75 Prozent gesenkt werden. Zum Vergleich: Im November 2003 meldeten AOL Nutzer weltweit insgesamt fast 11 Millionen unerwünschte Mails täglich. Heute sind es "nur noch" 2,2 Millionen. Diese sogenannten "Spam Reports" helfen, die AOL-seitigen Filter kontinuierlich zu verbessern.

Auch die Anzahl der Mails, die Kunden im Spam-Folder finden, hat sich reduziert. Landeten im November 2003 insgesamt etwa 100 Millionen Mails in diesem Ordner, so sind es jetzt 60 Prozent weniger: 40 Millionen.

Darüber hinaus nahm die Anzahl unerwünschter Massenmails ab, die von den AOL Filtersystemen aussortiert – und an den Absender zurückgeschickt wurden. Von einem Höchststand 2003 von 2,4 Milliarden Mails täglich auf nunmehr 1,2 Milliarden. Das sind 50 Prozent weniger.

Immer seltener versuchen Spammer, unerwünschte Post an AOL Kunden zu schicken. Wohl nicht zuletzt wegen der rigorosen juristischen Verfolgung und der optimierten Technologien ist die Zahl der Versuche um 22 Prozent zurückgegangen.

„Wir werden im Kampf gegen Spam nicht nachlassen“, so Stan Laurent. „Die Erfolge spornen uns weiter an, alles zu unternehmen, um unsere Kunden noch besser vor E-Müll zu schützen.“
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