re:Invent 2014: Amazon Web Services präsentiert zahlreiche Neuheiten

(PresseBox) ( München, )
Amazon hat auf der diesjährigen AWS-Entwicklerkonferenz re:Invent in Las Vegas eine ganze Reihe neuer Dienste und Funktionen von Amazon Web Services vorgestellt:

Amazon RDS for Aurora

Amazon Aurora ist eine MySQL-kompatible Datenbank-Engine für den Amazon Relational Database Service (RDS). Sie vereint die Geschwindigkeit und Verfügbarkeit kommerzieller High-End-Datenbanken mit der Einfachheit und Kosteneffizienz von Open-Source-Datenbanken. Amazon Aurora ist bis zu fünfmal schneller als normale MySQL-Datenbanken und bietet zudem eine ebenso gute oder sogar bessere Verfügbarkeit als kommerzielle Datenbanken oder High-End-SANs. In den Punkten Skalierbarkeit und Sicherheit ist sie sogar überlegen - und das alles zu einem Zehntel des Preises, den kommerzielle High-End-Datenbank-Angebote kosten. Es fallen weder Investitionskosten an, noch gehen Kunden sonst irgendwelche Verpflichtungen ein. Sie zahlen eine einfache stündliche Gebühr für jede verwendete Amazon-Aurora-Datenbankinstanz und Amazon Aurora kann automatisch die Speicherkapazität skalieren, ohne dass es zu Ausfallzeiten oder Leistungseinbußen kommt.

AWS CodeDeploy, AWS CodePipeline, AWS CodeCommit

Neben Aurora wurden auch drei sich ergänzende Tools für die Softwareentwicklung vorgestellt. AWS CodeDeploy ist ein vollständig verwalteter, umfangreicher Deployment-Dienst, mit dem Entwickler schnell und einfach den Bereitstellungsprozess sowie die Aktualisierung von Anwendungen auf Amazon EC2 automatisieren können. AWS CodeDeploy erleichtert es Entwicklern, neue Funktionen schnell zu veröffentlichen, hilft Ausfallzeiten während des Deployments zu vermeiden und bewältigt die Komplexität beim Updaten von Anwendungen. Der Dienst passt sich der Infrastruktur der Entwickler an, sodass eine oder auch tausende Amazon-EC2-Instanzen bereitgestellt werden können. AWS CodeDeploy ist ab sofort kostenlos verfügbar. Kunden bezahlen nur die AWS-Ressourcen, die sie zum Betreiben und Speichern ihrer Anwendungen benötigen.

Für Anfang 2015 sind zwei weitere Dienste angekündigt: AWS CodePipeline ist ein Management-Tool, mit dem der Entwicklungsprozess von der Code-Erstellung über den Test bis zur Veröffentlichung definiert und kontrolliert werden kann. Der automatische, kontinuierliche Dienst unterstützt reibungslose Deployments. AWS CodeCommit ist ein vollständig verwalteter Source-Control-Dienst, der Features auch für Code-Sharing-Projekte enthält.

Ausführlichere Informationen über die drei Tools finden sich in der Original-Pressemitteilung (http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=176060&p=irol-newsArticle&ID=1988967) und unter http://aws.amazon.com/de/alm/.

Amazon EC2 Container Service

Mit dem hochskalierbaren, Hochleistungs-Container-Management-Dienst reagiert Amazon auf ein schon lange bestehendes Bedürfnis seiner Kunden. Der Amazon EC2 Container Service erleichtert das Betreiben und Verwalten verteilter Anwendungen, die Container auf AWS nutzen. Mit dem Dienst, der auch Docker Container unterstützt, können Kunden über ein verwaltetes Cluster aus Amazon EC2-Instanzen ganz einfach und innerhalb von Sekunden von einem einzigen bis zu hunderttausende Container starten, verwalten und skalieren.

Mehr Informationen über diesen Dienst gibt es unter https://aws.amazon.com/de/ecs/ oder in der Pressemitteilung unter http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=176060&p=irol-newsArticle&ID=1989541.

AWS Lambda

AWS Lambda ist ein Compute-Service, der als Reaktion auf Ereignisse einen Entwicklercode laufen lässt und automatisch Rechenressourcen für sie verwaltet. Das macht es einfacher, Anwendungen zu erstellen und zu verwalten, die schnell auf neue Informationen reagieren. AWS Lambda startet unmittelbar nach einem Ereignis damit, einen Code auszuführen. Ereignisse können etwa ein Bild-Upload, eine In-App-Aktivität, einen Website-Klick oder die Ausgabe eines verbundenen Gerätes sein. Entwickler können AWS Lambda auch dazu nutzen, neue Back-End-Dienste zu gestalten, bei denen basierend auf Kundenanfragen Rechenressourcen automatisch ausgelöst werden. Entwickler bezahlen nur für die bearbeiteten Anfragen sowie für die Rechenzeit, die benötigt wird, um den Code auszuführen. Die Gebühren werden dabei in Schritten von je 100 Millisekunden berechnet, was es kostengünstig und einfach macht, Apps je nach Anzahl der eingehenden Anfragen zu skalieren.

Mehr Informationen zu AWS Lambda gibt es unter http://aws.amazon.com/de/lambda/ sowie in der Pressemitteilung (http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=176060&p=irol-newsArticle&ID=1989542).
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