Hedy Lamarr-Lecture mit Uwe Hasebrink zur Mediennutzung in konvergenten Medienumgebungen

(PresseBox) ( Wien, )
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- Kommunikationswissenschaftler Uwe Hasebrink zu Gast in der Akademie der Wissenschaften
- Facebook ist für öffentlich-rechtliche Medien überlebensnotwendig
- Telekom Austria Group ist Mit-Initiatorin der Lectures

Wenn traditionelle Medienangebote heutzutage vom Internet verdrängt werden, dann ist dies vor allem auf gesellschaftliche Faktoren zurückzuführen. Mit dieser These ließ Uwe Hasebrink, Professor für empirische Kommunikationswissenschaft am Hans-Bredow-Institut der Universität Hamburg, bei der vierten Hedy Lamarr-Lecture im Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften aufhorchen.

Google und Facebook seien jedoch keineswegs die Feinde des öffentlich-rechtlichen Qualitätsjournalismus. Ganz im Gegenteil: "Erst über den Umweg einer Empfehlung in den sozialen Medien gelingt es, die Nutzer an ein bestimmtes Medienangebot zu binden."

Hasebrink versucht, die neue crossmediale Welt mit repertoireorientierter Forschung zu entschlüsseln. Zwischenergebnis: "Auch Justin-Bieber-Fans gucken Fernsehnachrichten." Und sie beweisen, dass das sogar ohne TV-Gerät gut und effizient funktioniert.

Der deutsche Kommunikationsempiriker setzt in seiner Arbeit beim Begriff des Nutzers an. Entgegen der gebräuchlichen Methode, Nutzern lediglich eine einzige Rolle, nämlich die von Konsumenten, zuzuschreiben, sieht Hasebrink den Nutzer als Konsumenten, als Bürger und als Rechteinhaber. Je nachdem, in welchem Kommunikationsmodus sich ein Nutzer befindet, ist er für bestimmte Angebote auf bestimmten Kommunikationskanälen ansprechbar.

Telekom Austria Group: Wissen für alle.

"Unser Datennetz steht im Dienste der Bildung", unterstrich Elisabeth Mattes, Konzernsprecherin der Telekom Austria Group und A1, die gemeinsam mit dem Medienhaus Wien und der Akademie der Wissenschaften die Hedy Lamarr-Lectures ins Leben gerufen hat. Mit der neuen Initiative "A1 Internet für Alle" setzt sich das Unternehmen in Kooperation mit Partnern aus dem Bildungs- und Sozialbereich verstärkt dafür ein, gesellschaftlich benachteiligten Menschen den Einstieg in die digitale Welt zu erleichtern.

Gute Nachricht für das hochkarätige Saalpublikum: Auch 2012 wird es wieder vier Hedy Lamarr-Lectures mit hochrangigen Wissenschaftlern geben.

Die Hedy Lamarr-Lectures

Mit den Hedy Lamarr-Lectures widmet sich die Österreichische Akademie der Wissenschaften seit 2010 erstmals einem sozialwissenschaftlichen Thema. Die Lectures bestehen seit 1998 und setzten sich bisher vor allem mit naturwissenschaftlichen Themen auseinander. Ziel ist es, Fragestellungen der aktuellen Forschung auf hohem Niveau und in allgemein verständlicher Form zu präsentieren. Insgesamt umfasst die heurige Vortragsreihe vier Lectures. Im Fokus stehen Vorträge zur Wissensgesellschaft, gehalten von renommierten nationalen und internationalen ForscherInnen. Namensgeberin ist die österreichische Schauspielerin und Erfinderin Hedy Lamarr (1914-2000), ohne deren Erfindung des Frequenzsprungverfahrens die heutige Mobilfunktechnik nicht denkbar wäre.

Aktuelle Informationen unter:
http://www.facebook.com/TelekomAustriaGroupWissen
http://twitter.com/@TA_Group

Telekom Austria Group und Medienhaus Wien sind Mit-Initiatoren

Mit-Initiatoren der diesjährigen Lectures sind die Telekom Austria Group und das Medienhaus Wien. Die Telekom Austria Group unterstreicht mit der Unterstützung der Vortragsreihe die hohe Bedeutung, die die Wissensgesellschaft für den Wirtschaftsstandort Österreich und die Wirtschaftsmacht Europa hat.. Die Vortragsreihe ist Teil der Initiative "Wissen schafft! Für die Gesellschaft von morgen. Initiativen der Telekom Austria Group für die Wissensgesellschaft". Das Medienhaus Wien bietet zu den Lectures ein Begleitprogramm unter dem Titel "science meets practice" an. Vier zusätzliche, ausgewählte Kleingruppenveranstaltungen dienen der vertiefenden Auseinandersetzung zwischen den Vortragenden und ProfessionalistInnen aus Medien- und Informationsberufen (Infos unter www.medienhaus-wien.at).

Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)

Die ÖAW ist die führende Trägerin außeruniversitärer anwendungsoffener Grundlagenforschung in Österreich. Sie setzt Impulse, indem sie neue, zukunftweisende Forschungsbereiche aufgreift. Wissenschaftliche Qualität, Innovationspotenzial und Nachhaltigkeit sind die Hauptkriterien für das Forschungsprofil der ÖAW. Derzeit betreibt die ÖAW 64 Forschungseinrichtungen, darunter drei Forschungs-GmbHs, mit rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Forschung und Verwaltung. http://www.oeaw.ac.at

Das Medienhaus Wien

Das Medienhaus Wien wurde 2005 als unabhängige Forschungs- und Weiterbildungsgesellschaft gegründet und bietet praxisorientierte Medienforschung, maßgeschneiderte Qualifizierungskonzepte und konkrete Weiterbildungsmaßnahmen für JournalistInnen. Das Medienhaus Wien erarbeitet Entscheidungsgrundlagen für Unternehmen und Institutionen und veranstaltet Fortbildungsprogramme, Tagungen, Workshops, Seminare und Inhouse-Trainings und ist zudem Spezialist für die Entwicklung von internationalen Curricula für neue Ausbildungs- und Studienangebote im Medienbereich. Mit den „science meets practice“-Begleitveranstaltungen der Hedy Lamarr-Lectures unterstützt das Medienhaus Wien den direkten Wissenstransfer zwischen ForscherInnen und ProfessionalistInnen im Medienbereich. http://www.medienhaus-wien.at/
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