NRW-Minister besucht 3M Werk Hilden

Eckhard Uhlenberg zu Gast

(PresseBox) ( Neuss, )
Am 2. November 2006 besuchte Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, das Werk des Multi-Technologieunternehmens 3M in Hilden. In dieser mit über 900 Mitarbeitern größten europäischen Produktionsstätte werden unter anderem reflektierende Folien, Klebebänder für die Automobilindustrie, Windelverschlussysteme sowie Folien für Großflächenwerbung hergestellt.

Das besondere Interesse des Ministers galt dabei dem Umweltmanagement des Konzerns. Bereits im Jahr 1975 - lange bevor sich die Nachhaltigkeit als unternehmenspolitischer Wert etablierte - rief 3M die ersten Umwelt-Richtlinien und das 3P-Programm ins Leben. "Pollution Prevention Pays" oder "Umweltschutz zahlt sich aus" heißt die Initiative, die bis heute in den mehr als 60 Ländern gilt, in denen das Unternehmen mit eigenen Niederlassungen vertreten ist.

"3M bekennt sich damit zu seiner Verantwortung im doppelten Sinne, nämlich für Ressourcen-Schonung und Nachhaltigkeit auf der einen Seite und wirtschaftlichen Erfolg auf der anderen Seite", kommentiert Gert Behling, Direktor Produktion, Technik, Arbeits- und Umweltschutz, dieses bereits über 30 Jahre alte Programm. "Unser Ziel ist es, das umweltbewusste Denken und Handeln der 3M Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern. Arbeitsteams sollen mit innovativen Ideen dazu beitragen, Umweltbelastungen bereits an der Quelle zu reduzieren".

Eine weitere Auszeichnung ist dem Unternehmen mit der erneuten Aufnahme in den Dow Jones Sustainability Index (DJSI) 2006 gelungen. Damit ist 3M zum fünften Mal in Folge in diesem renommierten Nachhaltigkeits-Ranking vertreten. Nach wie vor hält das Unternehmen den Spitzenplatz in der Gruppe der industriellen Mischkonzerne.

Unter den maßgeblichen Informationsquellen hat der DJSI die längste Tradition. 1999 ins Leben gerufen, wird er jedes Jahr von dem Schweizer Finanzdienstleister Sustainable Asset Management (SAM) neu zusammengestellt. Dabei wird ermittelt, wie gut sich ein Unternehmen auf aktuelle Trends und künftige Risiken aus wirtschaftlichen, umweltrelevanten und sozialen Entwicklungen einstellen kann - eine Qualifikation, die nach der Erkenntnis von SAM mit langfristigem ökonomischen Erfolg einhergeht.

Der Aspekt der Nachhaltigkeit gewinnt bei der Beurteilung eines Unternehmens und der Entscheidung über eine mögliche Geschäftsbeziehung eine immer wichtigere Rolle, bei börsennotierten Firmen hat das Image in puncto Nachhaltigkeit direkten Einfluss auf den Aktienwert.

"Wir sind stolz auf das Erreichte", sagt G. Behling, "aber dies ist kein Grund für uns stehen zu bleiben. Ständig erhöhen wir die Messlatte in Bezug auf unsere Umweltverantwortung und setzen uns global ehrgeizige, neue Ziele. Nur so können wir erfolgreich Ökonomie und Ökologie ständig in Einklang halten."

Minister Uhlenberg überzeugte sich bei einem Werksrundgang sowie intensiven Gesprächen mit Verantwortlichen und Experten des Unternehmens von den Anforderungen an einen modernen Produktionsbetrieb und zeigte sich beeindruckt von dem Besuch: "Ich halte es für vorbildlich, dass ein Unternehmen wie 3M dem Arbeits- und Umweltschutz einen hohen Stellenwert einräumt. Eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen sind keine Gegensätze, im Gegenteil: Beides bedingt einander. Mein Besuch bei 3M und der offene Gedankenaustausch zeigen, dass die Landesregierung den von ihr ins Leben gerufenen Dialog Wirtschaft und Umwelt mit Leben füllt."
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