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Pressbox: Wirtschaftsförderung Dortmund

Entscheidung über Gesundheitscampus gefallen

Bochum erhält den Zuschlag / Wirtschaftsförderung Dortmund: "Ein Gewinn für die gesamte Metropole Ruhr"

(PresseBox) Dortmund, 12.05.2009, Gespannt hatten die neun Bewerberstädte der Entscheidung entgegengefiebert: Heute gab das Landeskabinett bekannt, den "Gesundheitscampus NRW" in Bochum einzurichten. Die Wirtschaftsförderung Dortmund, die der Expertenjury den Standort Dortmund gestern noch einmal präsentiert hatte, gratuliert Bochum zu dem Zuschlag für das prestigeträchtige Zukunftsprojekt der Gesundheitswirtschaft.

"Natürlich wäre Dortmund aus unserer Sicht die beste Wahl gewesen, aber leider können nicht alle gewinnen", so Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, nach der Entscheidung. "Wir haben eine gute Bewerbung abgeliefert und in der Präsentation gestern noch einmal alles gegeben. Mit dem 'Weißen Feld' haben wir einen attraktiven Standort ins Rennen geschickt." Mit dem Gelände hätte ein Teil des TechnologieParkDortmund zur Verfügung gestanden, der gemeinsam mit dem TechnologieZentrumDortmund zu den führenden Adressen für Hightech-Branchen vor Ort gilt.

"Wir gratulieren Bochum zu dem Zuschlag und freuen uns darauf, die bewährt gute Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter fortzusetzen", so Mager. "Die Entscheidung ist auch ein Gewinn für die gesamte Metropole Ruhr. Der frühe Entschluss, den Campus in der Region einzurichten, macht ihre enorme Kompetenz in der Gesundheitswirtschaft deutlich und wird ihr weiteren Schwung verleihen." Der "Gesundheitscampus NRW" soll in Zukunft die Kräfte in der Gesundheitswirtschaft an einem Ort bündeln. Geplant ist unter anderem, auf dem Gelände eine neue Fachhochschule für Gesundheitsberufe anzusiedeln.

In seiner Bewerbung hatte der Standort Dortmund auf seine breit gefächerten Gesundheitsnetzwerke gesetzt: Mehr als 36.000 Beschäftigte sind vor Ort in der Gesundheitsbranche tätig. Mit dem BioMedizinZentrumDortmund, dem Proteom-Kompetenzzentrum, dem Max-Planck-Institut und dem Institute for Analytical Sciences konnte der Standort zudem auf seine geballte Forschungskompetenz verweisen, die auch die Technische Universität Dortmund umfasst. "Wir haben gezeigt, dass Dortmund in der Gesundheitsbranche gut aufgestellt ist", so Mager. "Deshalb setzen wir weiterhin auf die Gesundheitswirtschaft als wichtige Zukunftsbranche an unserem Standort."

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