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OPNET findet faule Bohnen

Neues Werkzeug "Transaction Visualizer" zeigt auf, welche J2EE-Komponenten für Performance-Probleme verantwortlich sind

(PresseBox) Frankfurt am Main, 26.10.2006, OPNET Technologies hat ihre System-Analyse-Software "Panorama" um das Werkzeug "Transaction Visualizer" erweitert. Damit können Administratoren im Produktivbetrieb schnell herausfinden, welche J2EE-Komponenten für Performance-Probleme verantwortlich sind - zum Beispiel einzelne Servlets oder Enterprise Java Beans. Der Transaction Visualizer erstellt dazu einen Schnappschuss von dem Java-Code, der zu dem Zeitpunkt aktiv ist, da definierte Performance-Grenzwerte überschritten werden. Anschließend präsentiert das Werkzeug mittels grafischer und tabellarischer Darstellungen, in welcher Reihenfolge welche Komponenten einander aufgerufen und wie lange die einzelnen Transaktionsschritte gedauert haben. Administratoren erkennen somit zum Beispiel, welche Methoden besonders lange Laufzeiten hatten, von wo diese aufgerufen wurden und welche anderen Komponenten wegen der Verzögerung warten mussten.

Anders als so genannte Profiler ist der Transaction Visualizer kein Werkzeug für die Code-Optimierung, sondern dient dazu, die Ursache von unregelmäßig auftretenden Performance-Problemen im Produktivbetrieb möglichst rasch zu lokalisieren. Das Problem dabei: Wird eine J2EE-Anwendung zu langsam, weisen typischerweise eine ganze Reihe von System-Metriken gleichzeitig außergewöhnliche Werte auf - es ist aber nicht klar, was davon Ursache und was Wirkung ist. Diese Unterscheidung lässt sich mithilfe des Transaction Visualizer treffen. Wurden einzelne Komponenten als Problem-Ursache identifiziert, kann der Administrator mittels Drill-Down auf einzelne Programm-Sequenzen verzweigen, um die Transaktion genauer zu untersuchen.

Zusammen mit weiteren Korrelations-Analysen von Panorama werden auch Zusammenhänge mit anderen Systemschichten (Tiers) außerhalb der Java Virtual Machine transparent. Beispiel: Die SQL-Abfrage einer Java-Klasse ist nicht sauber indexiert, weshalb die Datenbank-Auswertung sehr lange dauert. Als Folge davon entsteht eine Überlastung des Datenbank-Prozessors. Auch Netzwerk-Parameter wie Latenz und Bandbreite können in die Analyse einbezogen werden.

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Über OPNET Technologies GmbH

OPNET Technologies entwickelt Software, mit der Unternehmen, Behörden und Rechenzentren die Leistungsfähigkeit und Integrität ihrer IT-Infrastruktur überwachen, analysieren und verbessern können. Zielgruppe sind Organisationen mit hohen Anforderungen an IT-Sicherheit und -Performance. OPNET wurde 1986 in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland gegründet und beschäftigt weltweit rund 440 Mitarbeiter. In Europa ist das Unternehmen mit Niederlassungen in Belgien, Deutschland, England, Frankreich und Spanien vertreten. Im Geschäftsjahr 2005/2006 erwirtschaftete OPNET einen Umsatz von rund 76,1 Millionen US-Dollar. Zu den Kunden in Deutschland zählen beispielsweise BASF, Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, Deutsche Post, DVK Itergo, EADS (European Aeronautic Defence and Space Company), Finanz-IT, HUK Coburg, das Rechenzentrum Nord und Schering. (www.opnet.com)

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