Firmenlogo Deutscher Journalisten-Verband e.V. Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

Pressbox: Deutscher Journalisten-Verband e.V. Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten

Koalition lässt Freie beim Krankengeld im Stich

(PresseBox) Berlin, 17.06.2009, "Die Große Koalition lässt die freien Journalisten im Stich", kritisiert DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken die heutige Entscheidung des Gesundheitsausschusses zur Reform des Krankengeldanspruchs für unständig Beschäftigte und KSK-Versicherte. Mehrheitlich hatte sich der Ausschuss dagegen ausgesprochen, Krankengeld für Freie wieder ab dem ersten Krankheitstag einzuführen. "Der gesetzliche Krankengeldanspruch muss in der bis Ende letzten Jahres geltenden Weise wiederhergestellt werden. Sonst bleiben viele Freie in Zukunft ohne ausreichenden Schutz. Die von der Großen Koalition geplanten Wahltarife sind Murks."

Konken wies die Kritik von SPD-Politikerinnen an der CDU/CSU als "Augenwischerei" zurück. Die Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien Monika Griefahn und die Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion Carola Reimann hatten in einer Presseerklärung am heutigen Mittwoch die Verantwortung auf den Koalitionspartner geschoben. "Wenn es den SPD-Abgeordneten mit ihrem Engagement für die Freien ernst ist, sollen sie vom Fraktionszwang abweichen und den Antrag der Grünen-Fraktion unterstützen." Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordert in ihrem Antrag die Rückkehr zum alten Recht.

Der DJV, ver.di, die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeber und der Bundesrat hatten die Rückkehr zum alten Recht gefordert. Danach hatten unständig Beschäftigte Anspruch auf gesetzliches Krankengeld ab dem ersten Tag und die nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz Versicherten Anspruch ab der dritten Woche. Die von Krankenkassen angebotenen Wahltarife sorgen dagegen für eine dreijährige Zwangsbindung an die Kassen, sind in steuer- und sozialversicherungsrechtlicher Hinsicht gesetzlich nicht klar geregelt und fallen zum Teil extrem teuer aus.

Info
Social media

Weitere Meldungen dieses Unternehmens

Company info

Deutscher Journalisten-Verband e.V. Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
Schiffbauerdamm 40
D-10117 Berlin
www.djv.de

Telephone +49 (30) 7262792-0 Map

Contact person

Hendrik Zörner
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pressereferent
Telefax: +49 (30) 7262792-13

File attachments

  • [PDF] Pressemitteilung: Koalition lässt Freie beim Krankengeld im Stich 18 kB
 
The specified publisher (see company information at right) is responsible for the above press release. Normally, this is also the author of the press releases, as well as attached image, audio or information material. The unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH accepts no responsibility for accuracy, or completeness of the displayed press release. Also, regarding transmission errors or other disorders shall be liable only in cases of willful intent or gross negligence.
The use of archived information for personal and journalistic use is normally free of charge. Please clarify any copyright issues regarding further use of material with the specified publisher. Upon publication, please send a courtesy copy to service@pressebox.de.
A systematic storage of these data as well as the use of a part or the whole of this data base is subject to written appoval by the unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH.