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CompAir Drucklufttechnik GmbH

Ölfreie Druckluft für die Getränkeindustrie

CompAir auf der BrauBeviale 2015, Halle 4 Stand 410 vom 10. - 12. November

(PresseBox) (Simmern/Hunsrück, )
Die BrauBeviale bietet aus der Sicht des CompAir-Managements eine hervorragende Plattform für den Erfahrungsaustausch vor dem Hintergrund eines Kompressoren-Programms, dessen flexible Anpassungsmöglichkeiten an die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen ein besonders wichtiges Ziel erfüllen: Höhere Energieeffizienz auf allen Produktionsstufen der Getränkeindustrie.

Für Harald Härter, Managing Director Central Europe bei der CompAir Drucklufttechnik in Simmern, entspricht dies dem Investitionsverhalten: „Da wird nicht einfach mal ein neuer Kompressor angeschafft. Kreativität, Erfahrung und auch „Querdenken“ auf der Grundlage eines systemübergreifenden Kompressoren Programms sind die Voraussetzung für technologieneutrale Beratung - vor einer Investitionsentscheidung.“

Die Anwendung bestimmt die Kompressortechnik

Die unterschiedlichen Systeme die auf der BrauBeviale gezeigt haben eines gemeinsam: Sie erfüllen die Forderung nach der effektiven, exakt auf den Druckluftbedarf abstimmbaren Erzeugung ölfreier Druckluft. Das macht den Aufwand für die nachgeschaltete Aufbereitung sowohl im Investitionsvolumen als auch bei den Betriebskosten im Vergleich zum Einsatz von ölgeschmierten Verdichtern deutlich geringer.

So gehören in den letzten Jahren die wassereingespritzten Schraubenkompressoren der DH-Baureihe mit PureAir-Technologie in vielen Brauereien zu den beliebtesten Maschinen. Sie werden von der ältesten Düsseldorfer Altbier Brauerei Schumacher ebenso eingesetzt wie in der König-Ludwig-Schlossbrauerei in Fürstenfeldbruck.

Auch die älteste Brauerei der Welt, Weihenstephan, hat der Druckluftversorgung bei der energetischen Optimierung einen hohen Stellenwert eingeräumt. In der Druckluftstation arbeiten zwei ölfreie CompAir-Kolbenkompressoren der R Baureihe. Für den Betrieb der Brauerei während der Woche ist das wirtschaftlich, jedoch nicht für Nachtschichten und für das Wochenende. Wenn weder das Sudhaus noch die Abfüllung arbeiten, werden nur etwa 1,5 m3/min Druckluft pro Minute benötigt, um den Systemdruck aufrechtzuerhalten und die zahlreichen pneumatischen Stellglieder zu schalten. Die Lösung war hier der Einsatz eines drehzahlgeregelten, ölfreien DH Schraubenkompressor mit PureAir Technology.

Auch Herrnbräu, Ingolstadt, setzt auf die PureAir-Technologie.

Zwei ölfrei arbeitende Kolbenverdichter wurden durch PureAir-Kompressoren ersetzt. Eine Kolbenmaschine bleibt als Reservekompressor. In der Druckluftstation arbeiten jetzt zwei identische DH-Kompressoren mit 37 kW drehzahlgeregelter Motorleistung im Master-Slave-Modus. Der Effizienzgewinn:

3 bis 5 kW/h (vorläufig). Über weite Zeiträume reicht ein Kompressor aus, um die gesamte Brauerei mit Druckluft zu versorgen. Wenn aber Sudhaus und Abfüllung bei vollem Betrieb laufen, arbeiten beide Verdichter. Dabei spart Herrnbräu Energiekosten, weil beide Kompressoren mit hohem Wirkungsgrad arbeiten und dank der Drehzahlregelung immer nur so viel Druckluft erzeugen, wie tatsächlich benötigt wird. Zur Steigerung der Effizienz trägt auch die Tatsache bei, dass Herrnbräu die Abwärme der Kompressoren im Winter für die Hallenbeheizung nutzt.

Die Frage der Fragen: Ölfreie Schrauben- oder Kolbenkompressoren?

Schaut man sich in den zahlreichen Druckluftstationen der Getränkehersteller um, die CompAir in den vergangenen Jahren ausgerüstet hat, ist das Bild uneinheitlich. Neben vielen PureAir-Stationen sind nach wie vor die ölfreien Kolbenkompressoren der Champion-Baureihe sehr gefragt. Hier tritt also ein sehr altes gegen ein ganz neues Verdichtungsprinzip an, und beide haben ihre Berechtigung und ihre Akzeptanz im Markt. Für die PureAir-Technologie sprechen u.a. die niedrigen Verdichtungstemperaturen, die Drehzahlregelung und der niedrige Geräuschpegel. Aber die Kolbenkompressoren können ebenfalls mit einer energiesparenden Fahrweise punkten, vor allem dann, wenn der Anwender eine Maschine mit Halblast-/ Vollast-Steuerung wählt. Der Druckluftnutzer hat also die Wahl.

Wirtschaftlichkeit von Kolbenkompressoren nutzen

Der Erfolg der Kolbenkompressoren in den letzten Jahren ist nicht überraschend. Immer häufiger entscheiden sich Getränkehersteller für diese traditionelle Technik zur direkten Erzeugung ölfreier Druckluft, wenn die Nach- und Umrüstung von Kompressor-Stationen geplant wird. Die Kolbenkompressoren aus der R-Baureihe (Bild) beweisen ihre Wirtschaftlichkeit besonders dann, wenn die Planer von CompAir eine Wärmerückgewinnung in die Druckluftversorgung integrieren können.

Ein positives Beispiel von vielen: Ölfreier Kolbenkompressor R 180 T/Z von CompAir mit einer Antriebsleistung von 90 kW und einem maximalen Volumenstrom von 17,8 m3/min im Volllastbetrieb bei 6 bar sowie einer Verbundsteuerung und Wärmerückgewinnung. Diese Faktoren sorgen bei der Brauerei Staatliches Hofbräuhaus für eine äußerst wirtschaftliche Drucklufterzeugung. An der Leitwarte des hochmodernen Betriebs können die druckluftbezogenen Kosten auf Euro und Cent genau eingesehen werden. Das schafft eine zuverlässige Datenbasis für Optimierungsmaßnahmen.

Als Unternehmen, das nach EMAS („Öko-Audit“) zertifiziert ist, hat sich die Brauerei dazu verpflichtet, Ressourcen zu schonen und kontinuierlich den Energieverbrauch zu senken. Aus diesem Grund hatten die Verantwortlichen eine Studie in Auftrag gegeben, die die Machbarkeit der Wärmerückgewinnung aus Druckluftkompressoren untersuchen sollte. Das Ergebnis: Die Abwärmenutzung ist dann besonders sinnvoll, wenn man sehr energieeffiziente Kompressoren einsetzt und die Wärme zur Erhitzung des Betriebswassers auf rund 60 oC nutzt. Aufgrund dieser Konstellation war ein Verdichter mit hohem Temperaturniveau durchaus wünschenswert. Diese Eigenschaft sprach ebenso für ölfreie Kolbenkompressoren wie deren Wirtschaftlichkeit, die häufig unterschätzt wird.

Die Weiterentwicklungen der PET-Flaschenproduktion werden auch auf die diesjährigen BrauBeviale das besondere Interesse der Besucher wecken. Auch hier steht die Kompressortechnik im Mittelpunkt. Wie den hohen Anforderungen der PET-Flaschenproduktion mit 40bar-Kolbenkompressoren entsprochen werden kann, wurde bei der Vöslauer Mineralwasser AG – dem Marktführer für Mineralwasser in Österreich – mit der Modernisierung der Druckluftstation für die Produktion von 2 Millionen PET-Flaschen pro Tag unter Beweis gestellt.

Mit dem umfassenden Angebot an systemübergreifenden Technologien liegt CompAir ganz auf der Linie der BrauBeviale 2015, auf der die anspruchsvollen ressourcenschonenden Technologien für die Getränkeerzeugung im Mittelpunkt stehen sollen.

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CompAir Drucklufttechnik GmbH

Mit mehr als 200 Jahren Erfahrung bietet CompAir ein umfassendes Portfolio an zuverlässigen, energieeffizienten Kompressorentechnologien und Aufbereitungsprodukten, die sich für nahezu jede Anwendung eignen. Ein weltumspannendes Netzwerk von spezialisierten CompAir-Vertriebsunternehmen und Händlern kombiniert globales Know-How mit lokaler Verfügbarkeit, um eine optimale Unterstützung für unsere innovativen Technologien zu gewährleisten. CompAir, ein Unternehmen der weltweit tätigen Gardner Denver-Gruppe, nimmt eine führende Rolle in der Entwicklung hochmoderner Druckluftsysteme ein. So bietet CompAir dem Kunden hochmoderne Druckluftlösungen, die in Sachen Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit und Innovation wegweisend sind.

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