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Werkstoffkompetenz - made in Dortmund

Dortmunder Produktionswirtschaft überzeugt auch 2008 auf ganzer Linie

(pressebox) Dortmund, 22.07.2008, Die Produktionswirtschaft hat in Dortmund eine lange Tradition. Auch heute kann der Industriestandort auf dem globalen Markt mithalten und sich gegen Konkurrenten aus aller Welt behaupten. Dortmund zeigt mit hoher Qualität und innovativen Produkten, die in zahlreichen Branchen Anwendung finden, wie Tradition und Zukunft erfolgreich verknüpft werden können. Der Branchenbericht 2008 belegt die positiven Entwicklungen.

Als tragende Säulen der Dortmunder Produktionswirtschaft haben sich der Maschinenbau, die Elektrotechnik und die Metallverarbeitung etabliert. Damit bleibt Dortmund seinen Traditionen treu und setzt weiterhin auf die Branchenschwerpunkte Stahl und Metall. Den Erfolg dieser Strategie bestätigen die Statistiken: Der Branchenbericht 2008 zeigt, dass die produzierenden und produktbezogenen Branchen im Vergleich zum Vorjahr einen Beschäftigungszuwachs von 3,8 Prozent aufweisen. Mit 822 neuen Arbeitsplätzen ist das Wachstum im Bereich Maschinenbau dabei das herausragendste.

Zukunftsorientiert und kompetent

Die positive Entwicklung ist vor allem der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft zu verdanken. "Durch den Aufbau eines regionalen Kooperationsnetzwerkes in der Produktionswirtschaft kann der Dortmunder Unternehmensbestand gesichert und ausgebaut werden", so Udo Mager, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. "Schließlich gilt branchenübergreifendes Arbeiten als wichtige Voraussetzung, um auch auf dem globalen Markt bestehen zu können."

Mit insgesamt 30 Forschungsinstituten, darunter der Lehrstuhl für Werkstofftechnologie der TU Dortmund und das Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, bietet Dortmund optimale Bedingungen für Forschung und Entwicklung. Vorreiter ist die Mikro- und Nanotechnologie. Hier zählt Dortmund mit 42 Unternehmen zu den führenden Standorten in Deutschland. Mit Kompetenzzentren wie der MST.factory dortmund, der ersten Einrichtung dieser Art speziell für die Mikro- und Nanotechnologie, oder dem Zentrum für Produktionstechnologie (ZfP) unterstützt die Wirtschaftsförderung Dortmund zusätzlich die Ansiedlung neuer Unternehmen. Diese Standortvorteile überzeugen auch zukünftige Fachkräfte: In den technischen Hochschulen sind zurzeit 10.000 Studierende in wirtschaftsorientierten und technischen Fächern eingeschrieben. Zusammen mit den hochspezialisierten Unternehmen wird der Dortmunder Ausbildungsmarkt so der gestiegenen Nachfrage nach kompetenten Arbeitskräften gerecht.

Vielfältige Anwendung

Die Kooperation von Forschungsinstituten und Dortmunder Unternehmen spiegelt sich vor allem in den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der innovativen Produkte wider. Dortmunder Werkstoffkompetenz zeigt sich etwa in Hochleistungskunststoffen, Keramik-Werkstoffen oder in der Oberflächentechnik. Ob Getränke-, Lebensmittel- und Verpackungsindustrie oder Druck- und Stanztechnologie, Transport- und Pharmaindustrie oder Medizintechnik - Produkte aus Dortmund finden in den unterschiedlichsten Branchen Anwendung. Ein weiteres wichtiges Feld ist die Automobilbranche. Da sich Nordrhein-Westfalen als bedeutendster Automobilstandort Deutschlands etabliert hat, sind in Dortmund beste Voraussetzungen für Zulieferer gegeben. Die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft ermöglicht auch hier ein besonderes technisches Know-how und eine hohe Qualität.

Industrie und Dienstleistung im Verbund

Der Standort Dortmund hat die Vorteile branchenübergreifender Kooperationen erkannt und setzt auf einen ausgewogenen Branchenmix. Der Industrie-Dienstleistungs-Verbund vor Ort, die Arbeitsteilung zwischen Industrie und den affinen Dienstleistungsbereichen, bietet optimale Entwicklungsmöglichkeiten. Der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft ist nicht zu übersehen: 79,4 Prozent der Dortmunder Beschäftigten arbeiten im tertiären Sektor. "Deutsche Industrieprodukte zeichnen sich heute durch ergänzende Service-Dienstleistungen aus", beschreibt Udo Mager die Strategie des Verbundes. "Daher wird heute nicht mehr von einer De-Industrialisierung, sondern von der Re-Industrialisierung der Region gesprochen." Im Laufe der Jahre sind so zahlreiche Dienstleister rund um die traditionellen Unternehmen aus der Produktionswirtschaft entstanden.

Nicht nur der Industrie-Dienstleistungs-Verbund schafft eine Schnittstelle, die den Standort Dortmund und die ansässigen Unternehmen besonders attraktiv für den globalen Markt macht. Ob in zukunftsorientierten Branchen wie der Mikro- und Nanotechnologie oder in traditionellen Branchen wie der Automobilindustrie: Produkte aus Dortmund stehen in Deutschland und auf dem globalen Markt hoch im Kurs. "Technisches Know-how und innovative Lösungen zeichnen die Werkstoffkompetenz made in Dortmund aus", so Mager. "Daher überzeugt die Dortmunder Produktionswirtschaft nicht nur mit der positiven Beschäftigungsentwicklung, sondern mit hohen Exportzahlen."

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