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Stabilitätsanalyse mit STATISTICA

Stabilitätsanalyse
Stabilitätsanalyse

(pressebox) Hamburg, 19.11.2007 - Die European Medicines Agency (EMEA) hat im August 2003 den Q1E-Entwurf der International Conference on Harmonisation (ICH) zur Stabilitätsanalyse als neue Richtlinie übernommen. Die Richtlinie enthält konkrete Hinweise zur Bestimmung der Laufzeit eines pharmazeutischen Produktes mit statistischen Verfahren. Mit der Datenanalysesoftware STATISTICA lassen sich Stabilitätsdaten aus der Produktion in enger Orientierung an die Q1E-Richtlinie bearbeiten.

STATISTICA erwartet als Eingabe lediglich eine strukturierte Tabelle mit Prüfmonaten und zugehörigen Werten aus der Qualitätsprüfung. Die Daten lassen sich aus einer Datenbank importieren oder einfach aus einer Excel-Tabelle übernehmen. Das wichtigste Verfahren zur Bestimmung der Laufzeit ist die lineare Regressionsanalyse, ein Kernbaustein des Datenanalysepakets STATISTICA. Dabei wird jeweils der Zeitpunkt ab Herstellung eines Produktes berechnet, bis zu dem mit hinreichender Sicherheit bestimmte Vorgaben erfüllt werden. Ein Beispiel dafür wäre die Prüfung, ob ein Arzneimittel mit 95 Prozent Wahrscheinlichkeit nach drei Jahren einen definierten Mindestwirkstoffgehalt aufweist.

Andere Produktionsdaten wie Charge und Packungsgröße sowie unterschiedliche Lagerungsbedingungen (Temperatur, relative Feuchte) werden dabei jeweils durch eine getrennte Berechnung der Laufzeit berücksichtigt, manchmal aber auch durch eine gemeinsame Analyse. Die Richtlinie der ICH lässt der Pharma-Branche viel Spielraum bei der Ermittlung der Laufzeit ihrer Produkte: Wenn beispielsweise die Stabilitätsanalyse für mehrere Chargen gleicher Lagerungsbedingung gemeinsam durchgeführt wird, kann sich die Laufzeit um einige Monate verlängern. Dieser Effekt beruht auf der verbesserten Schätzgenauigkeit in der Regression bei der Zusammenführung von Daten (engl. "Pooling").

Eine Zusammenführung der Daten von mehreren Chargen bei der Stabilitätsanalyse ist jedoch an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die in der Q1E-Richtlinie detailliert beschrieben werden. Mit Hilfe der Kovarianzanalyse im Programm STATISTICA lassen sich die erforderlichen statistischen Tests auf einfache Art "per Knopfdruck" ausführen und dann die neu berechneten Laufzeiten ausgeben. Auf diese Weise schöpfen die Hersteller pharmazeutischer Produkte ihren Spielraum in der Qualitätssicherung voll aus und erfüllen gleichzeitig die strengen Anforderungen der EMEA.

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Mrs. Monika Nielsen
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About StatSoft (Europe) GmbH:
StatSoft (gegr. 1984, Hauptsitz Tulsa, OK, USA) ist weltweit einer der führenden Anbieter von statistischer und grafischer Datenanalysesoftware und hat derzeit weltweit 20 Niederlassungen (vertreten auf allen Kontinenten). Die deutsche Niederlassung, gegr. 1986, mit Sitz in Hamburg ist zuständig für den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz, für die Übersetzung der Programme in die deutsche Sprache, für technischen Support, Implementierung und Anpassung der Software sowie für Schulungen und Consulting in allen Fragen der statistischen Datenanalyse.

Das Kernprodukt von StatSoft ist das Datenanalyseprogramm STATISTICA. STATISTICA ist modular aufgebaut und bietet sowohl universelle Auswertemethoden als auch spezielle Branchenlösungen. Die grafischen und statistischen Auswertungsfunktionen der Datenanalysesoftware sind sowohl als Einzelmodule verfügbar, lassen sich aber problemlos in Komplettsysteme integrieren. STATISTICA gibt es sowohl als Desktop-Lösungen wie auch als umfassende Enterprise-Lösungen, die inzwischen den Kern der Geschäftstätigkeit bilden. Schwerpunkte bilden hier zum einen ein breites analytisches Instrumentarium für das Data Mining sowie die Auswertung von Prozessdaten, die im Rahmen der Herstellung von qualitativ hochwertigen Produkten zunehmend an Bedeutung gewinnt. Hervorzuheben sind darüber hinaus die Optionen zur Integration sämtlicher Lösungen in das Internet, d.h. sowohl hinsichtlich der Steuerung der Software wie auch der Ergebnisverteilung.

Die Tatsache, dass alle Produkte auf STATISTICA und damit auf von StatSoft selbst entwickelten Technologien aufbauen, wirkt sich für die Kunden positiv nicht nur hinsichtlich der Integration der Software in seine bestehende Umgebung sondern auch hinsichtlich der Preisgestaltung aus.
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