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Press release

[ BoxID 99347, Automotive Engineering ]  

BMW will in diesem Jahr die Produktivität um zehn Prozent steigern

Fertigungschef Arndt: Konzern will wieder mehr selbst produzieren und Anteile der Zulieferer reduzieren
BMW will in diesem Jahr die Produktivität um zehn Prozent steigern
BMW will in diesem Jahr die Produktivität um zehn Prozent steigern

(pressebox) München, 26.03.2007 - BMW will in diesem Jahr die Produktivität um zehn Prozent steigern, um die geplante Erhöhung des Absatzes zu bewältigen. Das kündigt Fertigungschef Frank-Peter Arndt im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche an: „Da wir in diesem Jahr 1,4 Millionen Autos bauen wollen, werden wir die Produktivität um rund zehn Prozent steigern.“ Das Produktivitätswachstum werde auf Dauer jedoch niedriger liegen. „Da die Volumensteigerungen in den kommenden Jahren nicht gleich verteilt sein werden, orientieren wir uns langfristig an einem Mittelwert von fünf Prozent Produktivitätssteigerung“ Das ist auch der Grund, warum Arndt größere Neueinstellungen künftig trotz höherer Produktion nicht für notwendig hält: „Die jüngste Zahl von 106.575 wird sich nur unwesentlich ändern.“

Zugleich will BMW den Anteil selbst produzierter Teile nach dem Vorbild von Toyota wieder deutlich erhöhen und Anteile der Zulieferer reduzieren. „Unsere Fertigungstiefe beträgt zwischen 25 und 30 Prozent. Zum Vergleich: Toyota hat geschätzt bis zu 40 Prozent Eigenleistung, und über die Lieferanten, an denen Toyota beteiligt ist, kontrollieren die Japaner noch einmal bis zu 40 Prozent der indirekten Leistungen“, betont Arndt. „Schauen Sie sich die Relation zu BMW an. Wir müssen jetzt nicht auch 80 Prozent erreichen. Aber wir wären gut beraten, zusätzliche Beschäftigungsfelder für BMW zu identifizieren. Diese müssen wirtschaftlich sein, dem Kunden hohen Mehrwert bieten und klaren Innovationscharakter haben.“

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